Pascal Rüdiger: "Wir halten alle zusammen"

Gruppenliga Frankfurt West: FSV Friedrichsdorf ist zurück

30.01.2018

In der Gruppenliga Frankfurt West ist der FSV Friedrichsdorf nach seinem Zwischentief ganz schön auf dem Vormarsch. Das ist auch Pascal Rüdiger, der sich nach und nach in die Mannschaft gespielt und sich einen Stammplatz erkämpft hat.

"Mit 18, 19 Jahren hatte ich mit dem Fußball spielen aufgehört. Damals war ich in der zweiten Mannschaft in Oberstedten und hatte einfach keine Lust mehr", lautet die Kurzdiagnose von Pascal Rüdiger, der nach vier Jahren schöpferischer Auszeit dann doch wieder das Fußballfieber angesteckt hatte: "Mein Cousin Marc Reichert, der auch Kapitän der Mannschaft ist, spielte schon in Friedrichsdorf und auch ein paar Freunde von mir, also habe ich dort wieder angefangen", erklärt der gebürtige Oberstedtener. Hochgekämpft aus der zweiten Mannschaft, die in der A-Liga spielt, hatte Rüdiger im Aufstiegsjahr in der Kreisoberliga Kurzeinsätze, bevor er im Laufe der aktuellen Saison richtig durchstartete: "Ich habe richtig Ehrgeiz entwickelt und es macht richtig Bock. Metim Yildiz ist ein super Trainer. Wir haben einen Gesamtkader von 35 bis 40 Leuten und halten alle zusammen", betont der gelernte Mechatroniker, der relativ schnell und zweikampfstark ist, als Filigrantechniker alllerdings wohl nicht mehr die Bühnen dieser Fußballwelt erobern wird. Eine Erklärung für das zwischenzeitliche Megatief des FSV Friedrichsdorf mit 0:26 Toren aus fünf Punktspielen hat der 25-Jährige nur ansatzweise auf Lager. Dafür umso mehr Argumente für den Turnaround mit 16 Punkten aus den letzten sechs Spielen vor der Winterpause: "Eigentlich sind wir eine gute Mannschaft. Das mit dem Negativlauf war Kopfsache. Dann kam unter anderem Adrian Bitiq zurück, der lange verletzt war und eine richtige Kämpfersau ist. Er hat die anderen mit hochgezogen. Alle haben Lunte gerochen und wir hatten alle wieder schnell Bock." Für den linken Verteidiger, der auch problemlos im Mittelfeld einsetzbar ist, stehen die weiteren Ziele fest: "Erst einmal wollen wir drin in der Liga bleiben. Und wenn Metin und die anderen in Friedrichsdorf bleiben, dann bleibe ich auch da, weil ich hier viele Freunde habe."