Petrasch verlässt SV Steinbach - zwei Fragezeichen

Hessenliga: Nicht nur Dimitrijevic bleibt

25.04.2017

Mit etwas Verwunderung wurde am Sonntagabend die Pressemitteilung des SV Steinbach bezüglich der Vertragsverlängerung von Sasa Dimitrijevic aufgenommen. Denn zuvor wurde noch kein Spieler namentlich genannt, der beim Verein bleibt. Aber ist Dimitrijevic denn nun der einzige, der dem abstiegsgefährdeten Hessenligisten treu bleibt? Mitnichten! Wir haben bei Hugo Kochanski aus dem Führungsteam nachgehakt.

Zunächst versucht Kochanski die Pressemitteilung zu erklären: "Sasa war eines der allerletzten Fragezeichen. Wahrscheinlich war das der Grund, gleich die Verlängerung zu vermelden. Wir hatten ja schon zuvor mitgeteilt, dass der Großteil des Kaders zusammenbleibt und die Gespräche dahingehend teilweise schon im November und Dezember geführt" Bei den allermeisten Spielern war schon vor Sonntag das Engagement für die kommende Saison in trockenen Tüchern, wie Kochanski nachschiebt: "Verlassen werden den Verein Julian Rohde, André van Leeuwen und Heiko Petrasch, den es beruflich nach Rosenheim zieht. Fragezeichen stehen hinter Cino Schwab, der eventuell kürzertreten will und Daniel Hanslik, bei dem die Situation eben ist, wie sie ist. Alle anderen Spieler haben ligaunabhängig beim SV Steinbach zugesagt." Durch die bislang verkündeten Neuzugänge Marius Müller, Ferhat Yildiz und Pascal Manß nimmt der Kader für die kommende Serie immer größere Konturen an. Nun soll unbedingt der Klassenerhalt ermöglicht werden. Kochanski war bei der samstäglichen Niederlage in Darmstadt nicht zugegen: "Gottseidank musste ich arbeiten", scherzt der Funktionär und schließt an: "Es muss einfach ein gebrauchter Tag gewesen sein. Von allen. Es weiß ja jeder, der mal Fußball gespielt hat, dass es Tage gibt, an denen nichts geht. Der Zeitpunkt war natürlich äußerst unglücklich, aber auf der anderen Seite haben wir immer noch eine realistische Chance auf den Klassenerhalt." Der nächste Schritt kann im ganz wichtigen Spiel am Samstag zuhause gegen Lohfelden unternommen werden.