Spvgg. Oberrad – 1. FC Oberstedten (Freitag, 20 Uhr)
Nach einer Woche voller Sonntagsspiele beginnt der 13. Spieltag wie so oft an einem Freitag. Um 20 Uhr empfängt die Spvgg. Oberrad den 1. FC Oberstedten, der sich laut Trainer Artur Rissling auf das „Bonus-Spiel“ freut: „Oberstedten hat in die 'Grie-Soß-Arena' noch nie ein Punktspiel gehabt, da geben wir also mal unsere Visitenkarte ab. Wir sind der Außenseiter aber wir holen alles aus uns raus.“ Ganz so klar sieht Oberrad-Coach Baldo di Gregorio die Rollen nicht verteilt: „Nur weil wir da oben stehen heißt das nicht, dass wir in jedem Spiel der Favorit sind. Oberstedten hat Kalbach an den Rand einer Niederlage gebracht. Wir wissen, dass uns sehr viel abverlangt wird“, so der Trainer über den Gegner, dem er zudem „Riesenqualität in der Offensive“ attestierte.
Spvgg. Griesheim – FC Neu-Anspach (Samstag, 17:30 Uhr)
Einen kurzen Moment lang hatte die Spvgg. aus Griesheim die "Rote Laterne" inne. Durch den 7:3-Heimerfolg über Stierstadt konnte man diese zwar rasch wieder abgeben, doch am vergangenen Spieltag ging man in Beienheim erneut leer aus. Gegner Neu-Anspach ist seit einigen Spielen wieder in der Spur. Nach drei Siegen zum Saisonstart blieb man in den folgenden fünf Spielen ohne Sieg. Zuletzt holte man in drei Spielen jedoch wieder die volle Punktzahl. Beim 2:1-Erfolg gegen Seckbach lobte Trainer Rico Henrici vor allem die Mentalität seiner Truppe, die damit den knappen Sieg über die Zeit brachte: "Ich erwarte von uns eine Bestätigung der Laufleistung, dann haben wir gute Chancen“, so Henrici nach der Partie mit Blick auf das anstehende Spiel in Griesheim.
SC Dortelweil – FC Kalbach (Sonntag, 15 Uhr)
Sowohl der SC Dortelweil als auch der FC Kalbach hatten nach ihren Siegen am vergangenen Spieltag einiges an der eigenen Leistung auszusetzen: „Das Ergebnis ist heute das Positivste, es war ein glücklicher Sieg“, bewertete SCD Co-Trainer Gökhan Kocatürk den 2:0-Erfolg beim TuS Merzhausen. „Wir sind eine Mannschaft, die gerne nach einer schwächeren Leistung mit einer Steigerung antwortet“, blieb Kocatürk für die Partie gegen Kalbach gleich in zwei Punkten hoffnungsvoll: „Wir hoffen auf einige Zuschauer beim Top-Spiel an dem Spieltag.“ Auch die Gäste aus Kalbach gewannen ihr letztes Spiel gegen Stierstadt mit 7:3. Dabei war der ausgemachte Kritikpunkt von Trainer Elton da Costa keine Überraschung: „Die Gegentore ärgern mich maßlos, die hätten nicht sein müssen. Wir waren nicht konsequent genug.“
FG Seckbach – SG Bornheim (Sonntag, 15 Uhr)
Wir spielen gegen Bornheim, da brauchst du keinen extra zu motivieren“, freut sich Seckbach-Trainer Thorsten Spahn auf das Derby zwischen der FGS und der SGB. Nur 1200 Meter Luftlinie trennen die beiden Sportplätze voneinander. Sollte Seckbach gewinnen, würde man bis auf fünf Zähler an den sportlichen Rivalen herankommen, bei einem Bornheimer Sieg hätte man den Nachbarn für ein paar Wochen auf Distanz gehalten. Bei den Hausherren werden Stürmer Elvir Pintol und Spielertrainer Jonas Scheitza definitiv ausfallen, hinter Gabriel Fustero und Marcel Tschakert stehen noch Fragezeichen. Dennoch werde man laut Spahn „eine schlagkräftige Truppe“ ins Rennen schicken. Auch im Lager der Gäste freut man sich auf die Partie. Im Abschlusstraining sei laut Paul Schmanke „ein bisschen mehr Feuer drin gewesen. Alle haben Bock auf's Spiel“, so der Defensiv-Akteur, für den „nichts anderes als ein Sieg“ zählt. Verzichten muss Bornheim vermutlich auf den bisherigen Top-Scorer Daniel Tewelde.
FFV Sportfreunde – TuS Merzhausen (Sonntag, 15 Uhr)
Trotz der unglücklichen Niederlage gegen Dortelweil bleibt der TuS Merzhausen mit 20 Punkten im oberen Tabellendrittel. Sollte man nun auch im Frankfurter Gallusviertel verlieren, würden die Speuzer in der Tabelle ebenfalls am TuS vorbeiziehen. Der FFV war zuletzt spielfrei, doch das Selbstvertrauen aus den letzten Partien dürfte den Mannen von Trainer Mehmet Somun auch über das freie Wochenende erhalten geblieben sein. Ohne Gegentreffer gewann man Anfang des Monats gegen Friedberg und Friedrichsdorf und erzielte dabei acht Tore. „Merzhausen ist eine Mannschaft, die im Aufwind ist und in den letzten Wochen gute Ergebnisse geholt hat“, bewertete Somun wenige Tage vor Merzhausens Niederlage gegen Dortelweil den „nächsten Aufstiegsapriranten.“
FV Stierstadt – SKV Beienheim (Sonntag, 15 Uhr)
Seit über einem Monat wartet der FV Stierstadt auf einen Sieg in der Liga. Nur der tadellose Saisonstart trennen den Neuling von einem potenziellen Abstiegsplatz, der mittlerweile nur noch einen Punkt entfernt ist. Zuletzt setzte es zwei mal in Folge gleichen Ergebnis. Sowohl in Griesheim als auch in Kalbach verlor der FVS mit 3:7. Am Sonntag empfängt man den SKV Beienheim, der zwar nur drei Zähler mehr geholt hat, dafür aber auf Erfolge der letzten Spiele zurückblicken kann. Relativ gleichmäßig wechseln sich beim SKV Siege und Niederlagen ab, was momentan Platz Neun in der Tabelle bedeutet: „Wir erwarten ein schweres Spiel in Stierstadt, da wollen wir wenn es geht nicht verlieren. Ein Punkt sollte es schon sein“, so Pressesprecher Michael Major vor dem Duell der Aufsteiger.
TSG Nieder-Erlenbach – VfB Friedberg (Sonntag, 15 Uhr)
Ein möglicherweise richtungsweisendes Duell im Kampf gegen den Abstieg findet in Nieder-Erlenbach statt, wenn der VfB Friedberg im Norden Frankfurts gastiert. Die TSG könnte mit einer Niederlage langsam aber sicher den Blickkontakt zur sicheren Nichtabstiegszone verlieren, zudem würde ein direkter Konkurrent davonziehen. Bei einem Sieg wäre der Abstand zur sicheren Zone wieder Überschaubar, zudem würde man im Gegenzug dem VfB ein Bein stellen. Die Friedberger wollen nach dem 4:2-Sieg über den SV BKC Bosnien nachlegen: „Wir wollen auf jeden Fall gewinnen“, so Medienvertreter Kevin Maucker, der zudem weiß, wie man die Zitterpartie gegen Bosnien hätte verhindern können: „Die Chancenauswertung muss besser werden.“
FV Hausen – FSV Friedrichsdorf (Sonntag, 15 Uhr)
Im zweiten Kellerduell hoffen beide Mannschaften darauf, mit einem Sieg über den direkten Konkurrenten die Serie siegloser Spieler zu brechen. Der FV Hausen gewann zuletzt am sechsten Spieltag gegen den SKV Beienheim, Friedrichsdorf gewann eine Woche zuvor in Friedberg sein letztes Ligaspiel. Gastgeber Hausen hat momentan zwei Punkte mehr auf dem Konto als das Tabellenschlusslicht aus Friedrichsdorf. „Wir müssen gewinnen“, machte Hausen-Trainer Martin Reyschmidt keinen Hehl aus dem klaren Ziel der Frankfurter. „Man sieht es an der Tabelle, die Anderen gewinnen ab und zu“, will der Gastgeber den Anschluss an die sicheren Nichtabstiegsplätze nicht verlieren. (sly)