Krawczyk ist heilfroh, dass er Stenger zu einem Umdenken überzeugen konnte, schließlich war beim jüngsten und verheerenden 0:3 gegen FT Fulda am vergangenen Freitag durch den einmal mehr verletzungsbedingten Ausfall von Boris Aschenbrücker (Kniebeschwerden) eine Vakanz im Petersberger Sturm mehr als offensichtlich. "Ich habe am frühen Samstagmorgen erstmals Kontakt zu Tim aufgenommen, Samstagabend sind sich dann Vorstand Tom Reinhard und der Sportliche Leiter Mathias Lissek schon mit ihm einig gewesen." Laut Krawczyk hätte Stenger seine Laufbahn im Sommer für beendet erklärt, "weil er seit seiner Zeit bei Borussia Fulda die Lust am Fußball verloren hätte. Die vergangene Saison bei uns sollte ursprünglich seine letzte sein. Doch Tim hat zum RSV und zu mir weiterhin ein sehr gutes Verhältnis gepflegt und möchte uns in dieser schwierigen Phase für die Mannschaft unbedingt weiterhelfen." Der gebürtige Schlitzer Stenger, der früher auch für den Hünfelder SV und den TSV Bachrain am Ball war, wird schon heute Abend das erste Mal mit seinen neuen, alten Kameraden trainieren.