„Jedes Spiel, das schnell kommt, ist uns recht, um den Bock umzustoßen. Es ist gut, dass wir heute und am Sonntag schon wieder spielen“, sagt SVA-Spielertrainer Fabian Kallée, der bei der Aussage ins Kalkül einbezogen hat, dass ihm heute die halbe Mannschaft nicht zur Verfügung stehen wird: Jonas Seitz, Tim Ullrich und Alexander Ebinger sind langzeitverletzt, Lukas Müller-Siebert und Nils Wenzel beruflich verhindert und Florian Rabe krank. Den dritten Ersatzspieler, sagt Kallée, müsse er noch suchen. Einer der Stand-by-Spieler könne es werden. Erstmals wird augenscheinlich klar, wie sehr die zweite Mannschaft als Unterbau fehlt. Gegen Eiterfeld/Leimbach hofft Kallée auf einen Sieg, der sogenannte Brustlöser muss her, die ewige Lobhudelei der gegnerischen Trainer soll aufhören: „Das ist ist so ein bisschen wie „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Uns drücken alle die Hände, erklären uns, dass wir doch so gut waren. Und genau das ist die Gefahr“, sagt Kallée, dem es allem Anschein nach egal ist, wie sein Team den zweiten Saisonsieg einfährt, Hauptsache sie fährt ihn bald ein.