SVS muss gegen Baunatal ran

Festspielstadt empfängt Eschwege

03.08.2018

Der Verbandsligist SV Steinbach trifft in der zweiten Runde des Hessenpokals auf Hessenligist KSV Baunatal, während Gruppenligist SG Festspielstadt/Spvgg. den Verbandsligisten SV 07 Eschwege empfängt. Dies ergab die Auslosung am gestrigen Abend in den Räumen des Landessportbundes Hessen in Frankfurt.

„Das ist ein sehr attraktiver Gegner für uns“, lautete Berthold Helmkes erste Reaktion auf die Auslosung in Frankfurt. Das Mitglied des Steinbacher Führungsteams findet es nach dem Hessenliga-Abstieg gut, sich weiterhin mit Teams aus Beletage messen zu können. So wie Flieden in der ersten Hessenpokal-Runde oder dem Hünfelder SV, der im September der Halbfinalgegner im Kreispokal sein wird. Bei Helmke und dem SV Steinbach kommen bei dem Wort „Hessenpokal“ schon prächtige Erinnerungen auf, weil einst glänzende Schlachten ausgefochten wurden, so wie 2008 als es gegen Viktoria Aschaffenburg unter Weltmeister Andreas Möller eine ganz bittere Halbfinal-Pleite setzte. Und so hofft Helmke aufs Weiterkommen, um im Achtelfinale ein ganz großes Los ziehen zu können. Wie Steinbach sieht sich auch die SG Festspielstadt als Außenseiter. „Ich kenne die Mannschaft bislang noch nicht. Fakt ist aber, dass wir als Gruppenliga-Aufsteiger gegen so eine gestandene Verbandsliga-Mannschaft krasser Außenseiter sind“, sagt Trainer Roman Prokopenko, der auf die Unterstützung der Hersfelder Zuschauer hofft. Acht weitere Mannschaften sind bereits für das Achtelfinale gesetzt. Neben Drittligist SVWehen-Wiesbaden und den Regionalligisten FSV Frankfurt, Eintracht Stadtallendorf, TSVSteinbach-Haiger, Kickers Offenbach und dem KSV Hessen Kassel (als Regionalligist der Vorsaison dabei) ist auch Hessenmeister SCHessen Dreieich automatisch in der dritten Runde dabei. Achter Vereine ist die SG Waldsolms aus der Gruppenliga Gießen/Marburg, die als fairste Verbandsmannschaft den Sprung ins Achtelfinale „geschenkt“ bekam. Waldsolms war durch die vergangenen Runde ohne Feldverweis und mit nur 34 Gelben Karten in 32 Spielen gekommen. Die zweite Runde muss indes bis zum Mittwoch, 22. August über die Bühne gegangen sein, da tags drauf im Leistungszentrum des Bundesligisten Eintracht Frankfurt das Achtelfinale gelost wird. Jener 22. August ist als Regelspieltag für die zweite Runde anberaumt – und wurde von Pokalspielleiter Matthias Bausch auch als spätester Spieltermin ausgegeben. Die Vereine können sich jedoch auf einen früheren Spieltermin untereinander einigen.

Die 2. Runde im Überblick:

SG Festspielstadt/Spvgg. – SV 07 Eschwege SV Steinbach – KSV Baunatal SC Willingen – SC Waldgrimes SV 1965 Bauerbach – FC Gießen FV Biebrich 02 – SV Rot-Weiß Hadamar SG Oberliederbach – VfB Ginsheim TS Ober-Roden – FC Bayern Alzenau 1. FC Hanau 93 – Spvgg. 03 Neu-Isenburg