"Die Auszeit hat mir sehr gut getan, aber als Bad Hersfeld angerufen hat, musste ich nicht lange zögern. Ich stand sofort Gewehr bei Fuß", erklärt Ullrich, der eine besondere Beziehung zum SVA pflegt und dem Verein die Zusage klassenunabhängig gegeben hat. "Ich möchte dem Verein helfen, sich wieder zu konsolidieren und wünsche mir, dass vor allem die zahlreichen jungen Spieler bleiben. Schließlich haben ich mit 'meinen' Jungs lange Jahre in der Jugend zusammengearbeitet", erklärt Ullrich, der überzeugt ist, dass Asbach den Klassenerhalt in dieser Spielzeit realisieren kann. Potenzial sei im Team jedenfalls ausreichend vorhanden. "Das Team um Trainer Fabian Kallée wird die Situation bewältigen", ist Ullrich überzeugt. Stichwort Kallée: Der scheidende Spielertrainer soll auf jeden Fall als Spieler gehalten werden. "Fabse und ich kennen uns seit Jahren und sind ein gutes Team. Er will erst einmal eine Pause nehmen, aber ich hoffe, dass er die eine oder andere Partie für uns bestreiten wird. Sein Pass wird auf jeden Fall beim SVA bleiben." Um mittelfristig im Norden der Region wieder Erfolg zu haben, müsse sich aber einiges ändern, findet Ullrich. "Die guten Spieler verlassen uns in Richtung Fulda oder Kassel, weil dort sowohl sportlich als auch finanziell bessere Möglichkeiten herrschen", sagt Ullrich, der sich daher für einen Zusammenschluss der Hersfelder Vereine ausspricht. "Die Kräfte müssen gebündelt werden, sonst wird es auf Dauer ganz schwierig. Junge Spieler kannst du nur dann im Verein halten, wenn du eine Perspektive aufzeigen kannst. Und diese darf nicht sein, dass du Saison für Saison gegen den Abstieg spielst."