Borussia Fulda - SVA Bad Hersfeld (Samstag, 16 Uhr)
"Der HSV sitzt uns im Kreuz - und man sieht, dass die Mannschaften im unteren Tabellenbereich punkten", weiß Borussias Co-Trainer Daniel Freidhof. Der aber auch weiß, dass nach den zwei nicht gewonnenen Spielen noch lange nicht alles schlecht ist: "Wenn wir jetzt noch die beiden Spiele gewinnen, dann ist alles im Lot. Es ist auch keine Verunsicherung zu spüren." Trotzdem wurden die Zügel im Training angezogen: "Weil wir einfach gerade mit der ersten Halbzeit unzufrieden waren. Danach hatten wir noch unsere Chancen." Auch weil mit Joni Müller und Roman Schad neuer Schwung reinkam. Die 180 Minuten ohne eigenes Tor will Freidhof nicht überbewerten: "Wir müssen es jetzt einfach erzwingen und Gas geben. Da war auch einfach Pech dabei." Zurückkehren könnte Marius Müller, der zuletzt wegen eines Infekts fehlte, ansonsten sind außer Felix Beck alle Spieler fit.
TSV Lehnerz II - Hünfelder SV (Sonntag, 14 Uhr)
Während bei Borussia Wunden lecken angesagt war, herrscht im Lager des HSV Friede, Freude, Eierkuchen: "Wir genießen den Sieg. Und das wollen wir uns auch nicht vermiesen lassen", sagt HSV-Coach Dominik Weber, der aber auch weiß: "Für Sonntag müssen wir den Erfolg vergessen. Wichtig ist, dass wir das Selbstvertrauen mitnehmen. Wir können aber nicht drauf bauen, dass es ein Spiel wie gegen Borussia wird." Im Umkehrschluss heißt das, Weber wird nicht die erfolgreiche Elf ins Rennen schicken. Das liegt einerseits daran, dass für Christoph Neidhardt (Leistenprobleme) das Jahr endgültig gelaufen ist und andererseits daran, dass die Systemfrage neu gestellt wird: "Wir hatten einen Plan gegen Borussia, jetzt müssen wir einen Plan für Lehnerz entwickeln", so Weber, der somit auch den zuletzt gesperrten Robert Simon und Kevin Krieger - die beide am Sonntag einen hervorragenden Eindruck bei der Reserve hinterließen - Startelfchancen einräumt. Beim TSV ist die Stimmung ebenfalls gut, auch wenn der letzte Sieg vom 9. November (5:0 gegen Rothwesten) datiert. Schließlich hat Marco Lohsse seinen Kontrakt um ein weiteres Jahr verlängert. Das Hinspiel gewann Hünfeld souverän mit 2:0, es war eine der besten Saisonleistungen der Haunestädter - selbst Mirko Tanjic blieb dabei im letzten Spiel im TSV-Trikot blass.
SV Steinbach - SV 07 Eschwege (Sonntag, 14 Uhr)
Falls in Steinbach noch gespielt werden kann, dann steigt ein echtes Verfolgerduell. Denn beide Teams könnten mit einem Sieg auf Rang drei springen und damit auch den Hünfelder SV nicht aus den Augen zu verlieren. Steinbach hat von den letzten sieben Spielen nur gegen Borussia Fulda verloren, ist aber durch mehrfache spielfreie Wochenenden nicht vollends im Rhythmus.