SV Buchonia Flieden II - SG Niederaula/Hattenbach (Sonntag, 15 Uhr)
Eine Woche nach dem wichtigen 3:0-Erfolg gegen die SG Schlitzerland will Buchonia Flieden II im Heimspiel gegen Niederaula/Hattenbach den nächsten Big Point im Kampf um den Klassenerhalt landen. "Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel. Wenn wir dieses gewinnen, haben wir zehn Punkte Vorsprung auf Niederaula/Hattenbach. Das wäre schon eine Hausnummer", sagt Buchonen-Coach Torsten Weber, der allerdings eine ganz schwere Partie erwartet. "Angeschlagene Boxer sind die gefährlichsten. Wir werden auf eine sehr kampfstarke Mannschaft, die wir allerdings schlagen müssen, wenn wir die Liga halten wollen." Offen ist noch, ob Weber wie in der Vorwoche erneute Unterstützung aus dem Hessenliga-Kader erhält. Gegen Schlitzerland kamen mit Jan-Niklas Jordan, Sebastian Dinov, Filip Osman, Leonardo Kovacevic und Abdullahhan Acikel gleich fünf Spieler aus der ersten Mannschaft zur Einsatz. "Das wäre natürlich wünschenswert, ist aber immer von der personellen Situation abhängig. Vielleicht gebe ich auch dem einen oder anderen A-Jugendlichen eine Chance in der Startelf. Die nötige Qualität bringen die Jungs jedenfalls mit", so Weber.
FSV Thalau - SG Bronnzell (Sonntag, 15 Uhr)
Im Hinspiel konnte Thalau den Bronnzellern ein 0:0 abtrotzen. "Die Mannschaft hat in der Vorbereitung sehr viel und gut gearbeitet, ich traue uns auch gegen Bronnzell etwas zu", sagt Frank Görlich, Sportlicher Leiter des FSV, der die VIktoria als sehr ausgeglichene Mannschaft einschätzt. "Sie sind sehr stark in dieser Saison, das haben wir schon im Hinspiel gesehen. Trotzdem müssen wir uns nicht verstecken", betont Görlich, der noch etwas den verlorenen Punkten bei der 1:2-Pleite gegen Eichenzell nachtrauert. "Wir haben zu viele Chancen leichtfertig vergeben. Ein Unentschieden wäre sicherlich gerecht gewesen."
SG Schlitzerland - RSV Petersberg (Sonntag, 15 Uhr in Queck)
Trotz der 0:3-Pleite vor Wochenfrist bei Flieden II kann die SG Schlitzerland am Sonntag beim Heimspiel gegen den RSV Petersberg mit breiter Brust auftreten, schließlich ist der Aufsteiger die bislang einzige Mannschaft, die den Spitzenreiter in dieser Saison schlagen konnte. Denn beim 2:1-Erfolg der Mannschaft von Trainer Bardo Hirsch machten seine Mannen sogar einen zwischenzeitlichen Rückstand weg. Entsprechend gewarnt dürfte Petersberg vor dem schwerem Gastspiel auf dem kleinen Platz in Queck sein. "Das wird eine ganz schwere Aufgabe", weiß RSV-Mittelfeldspieler Kubilay Kücückler, der eine bessere Chancenauswertung fordert: "Nach dem Treffer zum 1:0 im Hinspiel haben wir es verpasst, den Sack vorzeitig zuzumachen. Auch am Wochenende gegen Bachrain (1:0-Sieg, Anm. d. Red.) hätten wir früher für klare Verhältnisse sorgen müssen. So eine knappe Führung kann ganz schnell umgehen."