Gerade einmal einen Zähler Vorsprung hat Niederaula/Hattenbach derzeit auf die FSG Hohenroda, die den ersten Abstiegsplatz einnimmt. Zwölf Partien sind gespielt, drei Siege und drei Unentschieden stehen zu Buche. Trainer Volker Zettl hat dabei in den vergangenen Wochen vor allem die Einstellung mancher Spieler missfallen: „Mir wäre viel daran gelegen, wenn die Spieler, die in den letzten Jahren schon zum Stammpersonal gehört haben, in den kommenden Wochen unser Gerippe bilden und Verantwortung übernehmen würden. Bisher haben wir noch nie mit der gleichen Mannschaft gespielt“, bedauert Zettl, dass sich die Prioritäten im Fußball längst verschoben haben. Am Sonntag ist nun um 15 Uhr die FSG Bebra zu Gast, anschließend folgen die direkten Duelle mit Weiterode und Haunetal. „Natürlich sind das unmittelbare Konkurrenten, aber mich interessiert jetzt erst einmal nur Bebra. Da wollen wir drei Punkte holen“, verdeutlicht Zettl, dem mehrere Faktoren Mut machen: Zum einen sei sein Team bislang noch in keinem Spiel chancenlos gewesen, was zuletzt unter anderem das 2:2-Unentschieden gegen den Tabellenzweiten Ober-/Untergeis gezeigt hatte. Zum anderen macht der Ausblick auf die neue Saison bereits Hoffnung: „Wir müssen die Runde jetzt irgendwie über die Bühne bekommen und danach wieder eine Mannschaft aufbauen. Dann kommen von unseren Verbandsliga-A-Junioren einige Niederaulaer Spieler raus, und ich hoffe natürlich, dass diese auch im Verein bleiben“, betont Zettl.