Transfer
Andic verlässt Herolz und geht zur SGOZ
Nicht nur aufgrund akrobatischer Einlagen ist Nico Andic gegen Rückers in Erinnerung geblieben. Es war sein letztes Spiel für den SV Herolz. Foto: Ottmar Schleich
"Wir hatten schon vor einiger Zeit Kontakt mit Nico und haben jetzt zufällig mitbekommen, dass er aufgrund von Trainingsbeteiligung und anderer Gründe nicht so zufrieden in Herolz ist. Uns tut Nico gut, er ist ein schneller Spieler, der in der A-Liga gute Leistungen gezeigt hat", freut sich SGOZ-Trainer Michael Jäger über seinen Neuzugang, der im Vergleich zu den Ankert-Brüdern offensiv nochmal eine neue Komponente mit einbringt. Mit 17 Treffern war Andic in der Vorsaison einer der Herolzer Hauptgaranten für die A-Liga-Meisterschaft. "Er hat die Ambition, es höherklassig zu probieren", erklärt Jäger, der seinen neuen Schützling gestern Abend erstmals im Training begrüßen durfte.
Des einen Freud ist wie so häufig allerdings des anderen Leid - in Herolz wurde die Wechsel-Nachricht am Sonntag nach dem 2:4 gegen Rückers an die Verantwortlichen herangetragen. Doppeltorschütze des SVH dabei: Nico Andic. "Dass er ein guter Spieler ist, wenn er seine Leistung abruft, ist hinreichend bekannt. Aus Verletzungsgründen konnte er bislang nur gegen Rückers 90 Minuten spielen", so Trainer Achim Noll, dessen Mammutaufgabe nach dem Saisonstart mit einem Zähler aus fünf Spielen nun noch schwerer geworden ist.
"Für uns ist jede zusätzliche Schwächung fast schon tödlich. In den nächsten 14 Tagen werden zwar eins, zwei angeschlagene Akteure zurückkehren, aber so ein Abgang war natürlich nicht eingeplant", sagt der Coach, der nicht davon ausgeht, dass sein Club nochmal auf dem Transfermarkt tätig wird. "Ich glaube nicht, dass wir in drei Tagen noch einen oder zwei Spieler aus dem Hut zaubern können. Zumal diese Wechsel mithilfe von Amateurverträgen vollzogen werden müssen, wovon Herolz kein Freund ist. Wir bleiben bei unserem Minimalziel Klassenerhalt, das wir vor der Saison ausgegeben haben, tiefer können wir ja nicht gehen."
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