B-Liga Fulda-Rhön: Baki Dahan übernimmt Germania Fulda

Foto: Charlie Rolff

B-Ligist Germania Fulda rüstet für die kommende Spielzeit kräftig auf. Gleich 13 Neuzugänge werden die Germanen verstärken, weitere Spieler sollen noch kommen. Großen Anteil, dass die Neuen an den Gallasiniring wechseln, hat Coach Baki Dahan, der die Nachfolge von Uwe Kress antritt.

"Baki hat angeboten, Germania zu helfen", erklärt Uwe Kress, der ab sofort nur noch als Sportlicher Leiter und Vorstandsmitglied fungieren wird. "Durch seine Erfahrungen im Jugendbereich, unter anderem bei Borussia Fulda und Horas, kennt er einige junge Spieler. Sein Konzept ist es, mit diesen jungen Leuten arbeiten zu wollen, er besitzt dabei unser Vertrauen. 15 bis 20 Spieler wollte er mitbringen", so Kress.

Aktuell haben bereits 13 Spieler zugesagt. Mehmet Tekin (SC Borussia Fulda), Adnan Hasanagic (FT Fulda), Sinan Figen (Haimbacher SV), Maximilian Fleck (TSV Pilgerzell), Yusuf Nurdogan (Sorkun Beldiye, Türkei), Feyyaz Dahan (Türkischer SV), Muhammed Zeycan (Türkischer SV), Anis Salkovic (TSV Künzell), Armend Nurati (Mazedonien), Stas Brochin (SV Müs), Emre Erdana (DJK Buchonia Fulda), Kemal Dahan (Türkischer SV) und Rodi Deniz (TSV Hilders) sind allesamt neu beim Traditionsverein. "Viele der Spieler haben in letzter Zeit nicht gespielt. Da müssen wir erstmal abwarten, wie die Neuen bei uns einschlagen", so Kress.

Dementsprechend zurückhaltend ist die Germania auch bei der Zielvorgabe. "Wir wollen uns in erster Linie fußballerisch entwickeln. Alle Neuzugänge zu integrieren wird eine schwierige Aufgabe. Deswegen wünsche ich mir am Ende einen Mittelfeldplatz, sodass wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben." Langfristig sei die A-Liga aber durchaus ein Thema. "Wir wollen unseren neuen Trainer da aber auf keinen Fall unter Druck setzen." Möglich ist es auch, dass das Team in der kommenden Saison in der B-Liga Fulda spielen wird, nicht in der Rhön-Staffel. "Wir haben es uns offen gehalten. Sollte ein Team aus der Fulda-Klasse in die Rhön wollen, wären wir bei einem Wechsel sicherlich ganz oben auf der Liste."