Verbandsliga Süd
18. Spieltag


TSV Vatanspor Bad Homburg

3

:

0


FC Alsbach

Anpfiff

So - 27.11. 14:30 Uhr

Spielstätte

RP Bad Homburg (Nord-West)

Zuschauer

80

Schiedsrichter

Jan Lübberstedt (Neuhof)

Bad Homburg schlägt den FC Alsbach

Nichts zu bejubeln gab es heute für den FC Alsbach. Gegen Vatanspor HG setzte es ein 0:3. Foto: Patrick Scheiber

Am 19. Spieltag der Verbandsliga Süd trennten sich der TSV Vatanspor Bad Homburg und der FC Alsbach mit 3:0 (0:0). Damit bleibt das Dzihic-Team die Mannschaft der Stunde. Durch den vierten Sieg in Folge konnten sie an Punkten mit den Gästen aus Alsbach gleichziehen und gleichzeitig Revanche für die 9:1-Klatsche aus dem Hinspiel nehmen.

Die Anfangsphase gehörte den Grünen aus Alsbach. Cengiz Gencer konnte sich bereits in der zweiten Minute im Strafraum durchsetzen, doch sein Rückpass landete im Rücken von Sancak. Von den in Rot gekleideten Hausherren war zunächst wenig zu sehen. Ein Ausrufezeichen setze Kapitän König der nach etwas mehr als 15 Minuten per Dropkick Alsbachs Torwart Sememy zu einer Glanztat zwang. In der Folgezeit blieb Alsbach das bessere Team konnte aber durch Chancen von Willhardt, Vukovic und Marcel Daniel keinen Profit schlagen (24., 26. und 29.). Vatanspor kam in Hälfte Eins nur noch einmal gefährlich vor das Gehäuse der Gäste doch Stoss’ Kopfball war leichte Beute für Sememy. Weiterhin gefährlicher blieb Alsbach in seinen Aktionen. Zunächst köpfte Bonias in der 42. Minute nach einer Freistoßflanke nur einen Meter links am Tor vorbei. Noch knapper machte es Daniel, der seinen Kopfball nur drei Minuten später an den Pfosten setzte.

Hüseyin Güven, der Manager der Türken attestierte seiner Mannschaft in der Halbzeit "die grausamste Leistung seit Langem. Wir müssen schon mit 3 oder 4 Toren zurückliegen!"

Cigdem mit Doppelback zur Entscheidung

Vatanspor kam besser aus der Pause. Torraumszenen blieben aber Mangelware. Beide Teams kauften sich häufig im Mittelfeld den Schneid ab. Für ein Spitzenspiel war es aber überaus fair. Der sehr gute leitende Schiedsrichter Lübberstedt (Neuhof) und seine Assistenten kamen über die gesamten 90 Minuten ohne Gelbe Karte aus. Aus dem nichts dann die Führung. Eugen Schiffman konnten den Ball am Strafraum behaupten und ließ auf Ibrahim Cigdem klatschen. Dieser schaute kurz hoch und schoss den Ball direkt über Sememy ins Tor. Die Antwort der Gäste kam postwendend, doch Vatanspor konnte sich, wie schon häufiger in den letzten Wochen bei Torwart Kai Klug bedanken, der gegen Vukovic die Oberhand behielt. In der 70. Minute lief der kurz zuvor eingewechselte Mustafa Saniyeoglu auf die Abwehr der Gäste zu, konnte sich im Eins gegen Eins behaupten und schob den Ball ins rechte Toreck. Alsbach brachte offensiv in der zweiten Hälfte nichts mehr zu Stande, um die Abwehr der Kurstädter unter Druck zu setzen. Den Schlusspunkt setze erneut das Duo Schiffman/Cigdem. Schiffman steckte mit vertikalem Pass auf Cigdem durch, dieser netzte von rechts ins lange Eck ein.

Alsbachs Trainer Sascha Huy war nach dem Spiel bedient: "Die erste Halbzeit war gut. Da müssen wir in Führung gehen. Die erste Viertelstunde in der zweiten war auch noch okay. Dann haben wir alle taktische Disziplin verloren. Das hatten wir uns so nicht vorgenommen. Das Ergebnis geht aber ein bis zwei Tore zu hoch aus."

Ähnlich sah es Güven: "Die zweite Halbzeit war eine tolle Leistungssteigerung, aber das Tor von Ibo fällt aus dem Nichts. Wie man es von einem Torjäger erwartet. Es war ein glücklicher Sieg, aber ein bis zwei Tore zu deutlich, denn Alsbach war in der ersten Halbzeit klar besser."

Die Statistik:

TSV Vatanspor HG: Klug – Bektas, Paci, Fliess, Polotzek (Ujma, 46.) – D. König, Schleiffer - Butusina, Schiffmann, Stoss (Saniyeoglu, 55.) – Cigdem (Salihovic, 84.)
FC Alsbach: Sememy – May (Fröhlich, 72.)), Bonias, Fricker, Moritz – Vukovic, Willhardt, Bender, Sancak – Daniel (T. Gencer, 79.) , C. Gencer.


Schiedsrichter: Jan Lübberstedt (Neuhof).
Zuschauer: 70.
Tore: 1:0 Ibrahim Cigdem (63.), 2:0 Mustafa Saniyeoglu (70.), 3:0 Ibrahim Cigdem (83.).

Autor: Christian Holzwarth

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