Borussia Fulda verpflichtet Ex-Lehnerzer Eckerlin

Christian Eckerlin (rechts) spielte in der Hessenliga zuletzt für Hessen Dreieich. Foto: Oliver Müller

Der SC Borussia Fulda hat auf dem Transfermarkt noch einmal zugeschlagen und Abwehrspieler Christian Eckerlin verpflichtet. Der 31-Jährige ist für den Hessenligisten ab sofort spielberechtigt. Das hat der Verein nun in einer Pressemitteilung bestätigt.

Eckerlin, der in der Hessenliga bereits für Rot-Weiß Hadamar, Lehnerz (unter SCB-Trainer Henry Lesser) und Hessen Dreieich aktiv war, half in der vergangenen Saison kurzfristig beim RSV Weyer in der Gruppenliga Wiesbaden für drei Spiele aus und ist daher sofort spielberechtigt. Seit Sommer pausierte der Defensivspieler jedoch im Fußball und konzentrierte sich auf sein Comeback als MMA-Kämpfer im Käfig (wir berichteten), nun ist der "German Nightmare", so sein Spitzname als Kämpfer, zurück.

"Bei einem Kampf ist der Name schon in Ordnung, denn diesen Namen haben mir meine Fans gegeben. Aber beim Fußball bin ich Teamplayer und kein Einzelkämpfer, da hat das nichts zu suchen. Ich freue mich jetzt wieder in Osthessen zu sein. In Fulda hat es mir immer gut gefallen“, so Eckerlin. „Ich kenne Henry Lesser und Thorsten Czynski noch sehr gut aus meiner Zeit in Lehnerz und als die beiden mich kontaktiert haben, ob ich helfen kann, habe ich nicht lange überlegt. Eine solche Verletzungsmisere wie sie im Moment beim SCB herrscht, habe ich so auch noch nicht erlebt, da helfe ich gerne. Da ich mich in diesem Jahr auf meine MMA-Karriere konzentriert hatte, bin ich sofort spielberechtigt. Ich habe zwar am 2. Dezember noch einen Kampf, aber das ist kein Problem", erklärt der Neuzugang.

„Christian ist nicht nur im Ring oder Käfig ein Kämpfer, auch auf dem Platz gibt er keinen Meter verloren. Dass er aufgrund seiner Kampfsportkarriere jetzt sofort für uns spielberechtigt ist, ist ein Glücksfall und ich freue mich, dass er sofort bereit war, uns zu helfen. Gestern hat er schon mittrainiert und am Samstag ist er mit an Bord. Dass er noch einen Kampf hat, ist für mich von der Verletzungsproblematik kein Problem, da muss eher sein Gegner im Ring aufpassen“, so Trainer Henry Lesser mit einem Augenzwinkern.

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