Sa - 05.05. 15:30 Uhr
RP Willingen-Rattlar
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Leon Kanwischer (Habichtswald)
Chancen im Minutentakt, trotzdem nichts Zählbares
Wieder einmal waren es grobe individuelle Fehler, die die Petersberger auf die Verliererstraße brachten. Nach zunächst gutem Beginn behinderten sich beim ersten Gegentreffer Kapitän Andreas Brzoza und Keeper Timo Goldbach gegenseitig (18.), auch das zweite Willinger Tor bezeichnete der RSV-Coach als "Geschenk" (24.). Ein strittiger, aber sehenswert direkt verwandelter Freistoß stellte schon nach 40 Minuten die Vorentscheidung her.
"Natürlich ist es schwierig, wenn ein Matchplan früh über den Haufen geworfen wird, dennoch war ich mit dem Auftritt in Halbzeit eins nicht sehr zufrieden. Wir haben uns nicht immer voll in die Zweikämpfe reingehauen", so Krawczyk, dessen Team durch einen Elfmeter von Kubilay Kücükler nach Foul an Adrian Bleuel aber den Anschluss hergestellte (44.). "Mit dem Auftritt nach der Pause war ich dann sehr zufrieden. Wir haben das Spiel komplett dominiert, drei Chancen hätten dazu drin sein müssen."
Die Gelegenheiten fast im Minutentakt nutzte seine Mannschaft aber nicht aus, das verletzungsbedingte Fehlen von Torjäger Boris Aschenbrücker machte sich bemerkbar. "Er hätte hier sicher zwei, drei Tore gemacht", haderte Krawczyk. Stattdessen kam Julian Elms Anschlusstreffer kurz vor Spielende schlicht und ergreifend zu spät (90.), um dem RSV doch noch einmal Hoffnung im Abstiegskampf einzuhauchen.
Die Statistik:
SC Willingen: Wilke; Pohlmann, Keindl, Albers, Ullbrich (90. T. Schumann), Michel, Bott, Kroll, Butterweck, Heine, Vogel.
RSV Petersberg: Goldbach; Kilian, Brzoza, M. Aschenbrücker, Elm, Wingenfeld (46. Yildiz), Wehner, von Pazatka, Kücükler, Bleuel, Stenger.
Schiedsrichter: Leon Kanwischer (Zierenberg).
Zuschauer: 150.
Tore: 1:0 Florian Heine (18.), 2:0 Niklas Michel (24.), 3:0 Jan Henrik Vogel (40.), 3:1 Kubilay Kücükler (45., Foulelfmeter), 3:2 Julian Elm (90.).
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