Die Kapitäne der Region - heute mit Patrick Jacobi (Maberzell/Gläserzell)

Patrick Jacobi. Foto: Max Lesser

Auch in diesem Jahr nutzen wir die Winterpause, um unseren Lesern die Kapitäne unserer hiesigen Vereine vorzustellen. In diesem Jahr sind die Spielführer der A-Liga-Vereine sowie die Kapitäne der Clubs, die in der vergangenen Serie noch A-Liga gespielt haben, an der Reihe. Heute hat uns Patrick Jacobi von der SG Maberzell/Gläserzell den Fragebogen ausgefüllt.

Name: Patrick Jacobi

Spitzname in der Mannschaft: Messi

Geburtsdatum: 28.12.1987

Im Verein seit: 2005

Bisherige Vereine: FV Horas, Spvgg. Hosenfeld

Familienstand: ledig

Das verrückteste Spiel meiner Karriere war eine 4:5 Niederlage in unserer Meistersaison 2008/09 in Haimbach. Nicht nur, dass es eine der wenigen Niederlagen in dieser Saison war, die mehr als vermeidbar war, da Arno Hondl kurz vor Spielende einen Elfmeter an die Latte geballert hat. Es wäre zugleich im Seniorenbereich das erste Aufeinandertreffen mit meinem Bruder gewesen. Allerdings bin ich zur Halbzeit - völlig zu unrecht natürlich ;-) - ausgewechselt worden und Marco kam erst in der Pause aufs Feld. War also nichts mit dem Brüderduell. ;-)

Mein bester Feind am Fußballplatz ist kein bestimmter, da es in den letzten Jahren viele harte Duelle gab, an die ich mich aber auch durchaus gerne zurück erinnere. Olivier Djappa, Zeljko Karamatic, Jörg Knöß und Benjamin Kehl fallen mir jetzt so spontan als echte Highlights ein.

Das wollte ich meinem ehemaligen Mitspieler Marius Müller schon immer mal sagen: Wie wärs, wenn wir beide uns nochmal bei der SGI sehen?! Das eine oder andere deiner unzähligen Tore würde uns sicherlich auch ganz gut tun.

Die schönsten Grätschen bekommt in unserer Mannschaft der Michelinho hin. Da sollte man auch im Training immer Schienbeinschoner anziehen.

Ich bin zum Kapitän gewählt oder bestimmt worden? Hat sich so ergeben.

Das Tor ist bei mir hängengeblieben: Das war mein Fallrückzieher gegen Oberrode, wenn mich nicht alles täuscht. In dem Spiel hatte ich letztlich sogar einen Doppelpack erzielt. Ein äußerst seltenes Erlebnis, da ich ja sonst eher für das Verhindern der Tore zuständig bin.

Auf den Trainingsplatz kommt regelmäßig Rudi Panek als Letzter – und hat dann folgende Ausrede parat: Musste noch arbeiten. (jaja wers glaubt)

Das wollte ich meinem ehemaligen Trainer Thorsten "Parzi" Parzeller schon immer mal sagen: Dietershan oder Dietershausen?! Hauptsache du lässt mich trotzdem von Anfang an spielen. :-P

Wenn ich traurig bin, dann hilft laute Musik oder meine süße Nichte.

Meine Lieblingsvereine sind der TSV 1860 München und die New England Patriots.

Dafür schalte ich abends den Fernseher ein: Tatort geht sonntags nach dem Spiel eigentlich immer - sonst natürlich Fußball und Football.

Und deswegen mach ich ihn aus: Um ins Bett zu verschwinden.

Wenn mir jemand auf den Anus geht, dann wird er irgendwann ignoriert.