„Ein ganzer Freundeskreis in einem Club“

Zurück bei FT: Timo Lofink. Foto: Charlie Rolff

Ende August gab Timo Lofink seinen Rücktritt bei Mitte-Kreisoberligist FV Horas bekannt, nun kehrt er zurück auf die Fußballbühne und heuert bei Ligakonkurrent FT Fulda an – erneut.

Durchaus als gewagte konnte seinerzeit die Idee von Romeo Andrijasevic bezeichnet werden, als er FT Fulda im Sommer 2013 übernahm und schnell Spieler des Formats Jan Schäfer, Timo Lofink oder Marcel Röhm um sich scharrte. Allesamt dicke Kumpels, die gemeinsam etwas aufbauen wollen. Der Aufstieg in die Kreisoberliga gelang und mittlerweile scheint selbst die Gruppenliga nicht unbedingt nur noch eine weit hergeholte Träumerei zu sein – die Turner sind, mit gebotenem Abstand auf Müs und Elters/Eckweisbach/Schwarzbach, Dritter in der KOL Mitte.

Marcel Röhm ist noch immer da, Romeo Andrijasevic sowieso. Jan Schäfer auch, zumindest wenn Heimatbesuche aus München anstehen. Und nun wird auch wieder Timo Lofink die Schuhe an der Magdeburger Straße schnüren. „Das ein ganzer Freundeskreis in einem Club spielt, das gibt‘s nie“, sagt Lofink und denkt da auch noch René Schmidt und einige andere. Für den 33-Jährigen sei diese Situation schlichtweg „Wahnsinn“. Schon in den vergangenen drei Monaten, als Lofink sich bei den Turnern fit hielt, zeichnete sich ab, dass die Rückkehr zur Formsache wird. „Die Entscheidung ist mir sehr leicht gefallen. Mit den guten Freunden und den sportlichen Ambitionen ist das eine sehr gute Kombi“, erklärt Lofink.

Stichwort sportliche Ambitionen: „Spieler wie Christian Auth oder Florian Möller haben sich sehr gut weiterentwickelt, haben den nächsten Schritt gemacht. Wenn wir in der Rückrunde keine so großen Probleme mit Verletzungen haben und alle da sind, dann ist es vielleicht sogar möglich, die beiden ganz oben schon diese Saison ein bisschen nervös zu machen“, setzt sich Lofink nicht unbedingt kleine Ziele mit dem ältesten Fußballclub Fuldas. Und sollte es diese Saison noch nicht mit der Gruppenliga, hat Lofink noch ein weiteres Jahr Zeit, sein Kontrakt schließt auch noch die kommende Serie ein. Somit also keine ganz schnelle Rückkehr auf die Trainerbank: „Grundsätzlich ist die Trainersache aber noch nicht abgehakt. Das könnte wiederkommen, muss es aber nicht.“

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