Eine Übergangslösung - zumindest vorerst
Tuna Moaremoglu ist in den nächsten Wochen nicht nur Spieler, sondern auch Trainer. Foto: Charlie Rolff
"Ich hatte eigentlich nicht vor, als Spielertrainer zu arbeiten", verrät Moaremoglu, der aufgrund der kurzfristigen Vakanz auf der Trainerposition dann aber schnell zusagte: "Ich konnte fast nicht einmal eine Nacht drüber schlafen, das war alles ganz spontan. Aber ich möchte der Mannschaft zur Verfügung stehen." So hat der 32-Jährige erst einmal bis Winter interimsmäßig zugesagt. "Dann werden wir uns wieder zusammensetzen. Ich wollte ja eigentlich bei der zweiten Mannschaft kürzertreten, wenn man Trainer ist, hat man aber andere Verpflichtungen. Da muss ich für mich im Famlienkreis schauen, ob es funktioniert."
Bis dahin gelte es aber erst einmal, die gute Form in dieser Saison zu bestätigen. Moaremoglus Debüt beim 5:2 gegen Haimbach war schon einmal vielversprechend, im Topspiel bei der SG Rückers zog Soden II knapp mit 0:1 den Kürzeren. "Wir stehen gut da, ich habe eine funktionierende Mannschaft übernommen. Egal wie es weitergeht, wir werden versuchen, weiter ordentlich abzuschneiden. Ich möchte auf jeden Fall auch wieder eine funktionierende Mannschaft hinterlassen", betont der neue Spielertrainer.
Die Zusammenarbeit mit dem Trainer der ersten Mannschaft, Anton Römmich, dürfte jedenfalls kein Problem sein: "Wir sind befreundet, stehen ständig im Kontakt. Ihm liegt die zweite Mannschaft total am Herzen. Wir möchten versuchen, die beiden Mannschaften viel enger zusammenzuführen, als das bisher der Fall war", betont Moaremoglu, der sich über Römmichs Beförderung freut: "Die Bundesliga macht es ja vor, jüngeren Trainern eine Chance zu geben. Anton hat in der zweiten Mannschaft einen super Job gemacht, ich denke auch, dass er den in der Verbandsliga-Truppe machen wird."
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