Geier: Ich möchte eine Führungsrolle übernehmen
„Es war eine lange und geile Zeit in Lehnerz. Ich denke, ich habe meinen Teil dazu beigetragen, dass die zweite Mannschaft jetzt in der Verbandsliga spielt. Ich konnte auch den jungen Spielern bei ihrer Weiterentwicklung helfen“, sagt Geier, der keine schmutzige Wäsche waschen möchte, sich jedoch einen besseren Abgang gewünscht hat. „Der Abschied war nicht schön, aber das muss ich akzeptieren. Ich blicke auf eine tolle Zeit zurück und habe zu vielen Jungs nach wie vor ein super Verhältnis“, erklärt der Mittelfeldspieler, der im Oktober nach Unstimmigkeiten mit Trainer Marco Lohsse seinen Rückzug bekanntgab.
Große Vorfreude habe er bereits auf die, seiner Meinung nach, attraktivste Liga der Region. „Ich hatte mich schon ein wenig gewundert, wie viele Vereine bei mir angerufen haben. Letztlich hatte ich bei Ehrenberg einfach das beste Gefühl“, verrät Geier, der seine Entscheidung auch begründet: „Ehrenberg ist mir als Gegner immer positiv in Erinnerung geblieben. Die Zuschauer in der Rhön sind fußballverrückt, das hat mir imponiert. Auch die Gespräche mit dem Vorstand und Spielertrainer Robert Schorstein waren sehr gut. Ich kenne Robert schon lange und vertraue ihm, das hat es mir wesentlich leichter gemacht.“
Mit 38 Punkten aus 20 Spielen überwintert die SGE auf Platz zwei hinter dem SV Neuhof. Zudem gab der Klub aus der Rhön bereits vor Wochen die Verpflichtung von Julien Mackenrodt (TSV Künzell) bekannt. Ehrenberg rüstet auf – und träumt von der Verbandsliga? „Das primäre Ziel ist die Weiterentwicklung der Mannschaft sowie der jungen Spieler. Aber natürlich hat auch die Verbandsliga ihren Reiz. Wir würden uns sicherlich nicht gegen einen Aufstieg wehren“, sagt Geier, der zunächst aber erst einmal in der Mannschaft Fuß fassen möchte. Ein persönliches Ziel hat sich der Ex-Lehnerzer indes auch gesetzt: Er möchte in der neuen Mannschaft eine Führungsrolle übernehmen.
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