Hat sich die Personalie Zaviiskyi erledigt?
„Wir müssen uns nichts vormachen. Jetzt brauchen wir alle sechs Punkte aus den letzten beiden Heimspielen gegen Eddersheim und Neu-Isenburg“, machte Radic nach einem Spiel deutlich, das für seine Elf in den ersten 45 Minuten eigentlich nicht schlecht lief. „Ich war bis auf das Ergebnis mit der ersten Halbzeit zufrieden. Wir standen gut, haben nichts zugelassen und selbst nach vorne Akzente gesetzt. Das war schon okay“, so Radic, dessen Defensive aber schon beim 1:0 nicht gut aussah.
Was sich die Abwehr jedoch beim Doppelpack direkt nach Wiederbeginn leistete, das war schlichtweg nicht hessenligatauglich. „Beim 2:0 hätten nach dem lang nach vorne geschlagenen Freistoß drei Mann klären können, haben es aber komplett verpennt. Auch beim 3:0 waren wir in Überzahl und Torschütze Todt war quasi alleine auf sich gestellt. Trotzdem kann er das Tor machen“, haderte Radic, dessen Elf nach den beiden Gegentoren innerhalb von 120 Sekunden das Spiel verloren hatte.
Bleibt die Frage, wie es in Flieden personell weitergeht: Die Personalie Taras Zaviiskyi könnte sich unter Umständen erledigt haben. Der Ukrainer ist in seine Heimat abgereist, da sein Touristenvisum abgelaufen ist. Ob er nach der Winterpause noch einmal für Flieden spielen wird, ist offen. Auch weil er unter anderem ein Probetraining beim Drittligisten Preußen Münster absolviert hat.