Hessenliga: Attraktives Spiel um die goldene Ananas?

Lukas Heil (links) kann auf einen Platz in der Startelf hoffen. Foto: Charlie Rolff

Siebter gegen Achter lautet die Spielpaarung am Sonntag um 15 Uhr im Königreich. Hessenligist Buchonia Flieden empfängt den direkten Verfolger Sportfreunde Seligenstadt, der zumindest auf Abstand gehalten werden soll. An das Hinspiel und insbesondere die Feier nach dem 4:1-Erfolg haben die Buchonen noch so gute Erinnerungen, dass am Sonntag die nächste Sause steigen soll.

„Die Luft ist bei beiden Mannschaften eigentlich raus, aber das Spiel kann dadurch auch durchaus attraktiv werden, wenn es beide Teams vom Kopf her locker angehen können“, hofft Trainer Martin Hohmann auf ein sehenswertes Spiel, in dem Flieden seinen siebten Tabellenplatz verteidigen möchte. „Wir wollen zumindest nicht verlieren. Jetzt sind wir Siebter und rutschen durch den Rückzug von Wehens zweiter Mannschaft noch einen Platz nach oben. Dann hätten wir eine super Saison gespielt“, so Hohmann.

Wenn sich der Buchonencoach an das Hinspiel gegen Seligenstadt erinnert, dann gerät der 52-Jährige regelrecht ins Schwärmen: „Das war mit das Beste, was ich je erlebt habe“, sagt Hohmann mit einem Grinsen im Gesicht: „Wir haben dann nach dem Spiel mit Seligenstadts Vorstand, Zuschauern und unseren Spielern noch stundenlang gefeiert. Da war ich froh, als ich dann im Bett lag.“ Ob dies am Sonntagabend auch für Seligenstadts Vorstandsmitglieder gilt, wird sich zeigen. Denn die Verantwortlichen der Sportfreunde haben nach der Hinspiel-Party versichert, nach dem Spiel im Königreich noch ein wenig im Fliedener Clubhaus zu verweilen.

Grund zum Feiern hatte zuletzt auch Fliedens Lukas Heil, der gegen Schwalmstadt nach seiner Einwechselung noch zwei Treffer erzielt und so für den 3:2-Auswärtserfolg gesorgt hatte. Ist der 22-Jährige damit auch wieder eine Option für die Startelf? „Auf jeden Fall“, betont Hohmann, der auch eine Begründung liefert, warum er Heil zuletzt nicht von Beginn an eingesetzt hatte: „Der Lukas hat seit Wochen Rückenprobleme. Manchmal meint man, dass nur eine falsche Bewegung nötig ist, bis er einen halben Bandscheibenvorfall hat. Deshalb habe ich ihn bewusst nicht von Beginn an spielen lassen, weil wir auch kein Risiko eingehen wollen. Wenn er mir jetzt aber grünes Licht gibt, ist er auf jeden Fall ein Kandidat für die Startelf.“ Gleiches gilt auch für Sascha Rumpeltes, der nach abgesessener Rotsperre am Sonntag wieder mitwirken kann. Ein Fragezeichen steht dagegen noch hinter dem Einsatz von Andreas Drews, der weiter mit Fußproblemen zu kämpfen hat.

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