Hessenliga-Toptorjäger Akgöz erklärt: Kein Kontakt zum TSV Lehnerz

Varol Akgöz (rechts) erzielte am Samstag in Fulda drei Tore. Foto: Charlie Rolff

Hessenligist TSV Lehnerz ist auf der Suche nach Ersatz für Torjäger Dominik Rummel (wechselt zu Ligakonkurrent Borussia Fulda) weiterhin in Gesprächen mit potenziellen Neuzugängen. Wie Finanzvorstand Martin Geisendörfer erklärt, erhofft sich der Club bis Ende nächster Woche Klarheit.

„Noch können wir nicht Vollzug melden und Wasserstandsmeldungen wollen wir auch keine abgeben. Namen werden wir grundsätzlich nicht kommentieren“, betont Geisendörfer.

In der Gerüchteküche kursieren seit mehreren Wochen Namen wie Markus Müller (Kickers Offenbach), Tim Fließ (Rot-Weiss Frankfurt) oder nun auch Varol Akgöz. Der Hessenliga-Toptorjäger (23 Saisontore) in Diensten von Rot-Weiss Frankfurt würde dabei auch perfekt ins „Beuteschema“ des TSV passen, denn der 28-Jährige hat osthessische Wurzeln: Geboren in Rotenburg an der Fulda ist Akgöz in Bebra aufgewachsen und war dort in der Jugend auch für den FV Bebra am Ball. Im Alter von 14 Jahren hatte der Torjäger den Sprung nach Südhessen gewagt und die Juniorenteams von zunächst Kickers Offenbach und schließlich Eintracht Frankfurt durchlaufen.

Kontakt zum TSV Lehnerz besteht laut Akgöz jedoch nicht: "Mit mir hat noch niemand von Lehnerz gesprochen, das höre ich zum ersten Mal", erklärt der Frankfurter, dessen Familie mittlerweile ebenfalls in Südhessen zuhause ist. Eine Rückkehr nach Osthessen könnte er sich laut eigener Aussage nur aus beruflichen Gründen vorstellen. Akgöz arbeitet derzeit am Frankfurter Flughafen.