Neuzugang
Hilgenberg braucht keine 120 Sekunden Anlaufzeit
Das Löschenroder Trikot trug Enrico Hilgenberg (links) bislang nur durch die Reserve-Spielgemeinschaft, nun soll er aber für die erste Mannschaft Tore schießen. Foto: Charlie Rolff
"Da bei uns in der Offensive der Schuh drückt, sind wir froh, dass Enrico zu uns gestoßen ist. In der ersten Mannschaft von Kerzell ist er nicht so wirklich zum Zug gekommen, dafür hat er in der zweiten eine überragende Torquote gehabt", freut sich Marcel Junk aus der Abteilungsleitung über den Neuzugang. In der Reserve-Spielgemeinschaft mit seinem neuen Club Löschenrod war der 22-Jährige mit 14 Treffern bester Torjäger und mitverantwortlich für die starke bisherige Saison in der B-Liga Fulda.
Nun soll Hilgenberg aber vermehrt eine Liga höher angreifen, die Freigabe seitens der SG Kerzell war kein Problem. "Das Verhältnis zwischen den Vereinen ist harmonisch und richtig gut geworden", betont Junk, der gleich einen guten Einstand des Angreifers im ersten Testspiel gegen Oberzell/Züntersbach begutachten durfte. Nicht einmal 120 Sekunden Anlaufzeit brauchte Hilgenberg für seinen ersten Treffer, wenngleich am Ende eine deutliche 2:7-Niederlage zu Buche stand.
Mit seinen Toren soll der ehemalige Haimbacher und Fliedener der Hermania nun neues Leben einhauchen. "Für uns ist das ein Übergangsjahr, wenngleich wir uns natürlich schon ein bisschen mehr erwartet hatten. Jetzt wollen wir das Bestmögliche aus dieser Saison rausholen und im nächsten Jahr dann weiter oben angreifen", unterstreicht Junk. Mit Trainer Frank Atzler wurde sich diesbezüglich bereits über eine Weiterbeschäftigung geeinigt, der 42-Jährige wird damit in seine zweite komplette Spielzeit gehen.
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