„Hoffe, dass die Seuche jetzt vorbei ist“
Dominik, wenn du an das Fußballjahr 2018 zurückdenkst, überwiegt wahrscheinlich der Gedanke an deine erneut schwere Verletzung ...
Es war eigentlich ein geteiltes Jahr. 2018 ist gut angelaufen, ich habe die ganze Rückrunde gespielt. Mit Borussia Fulda war es letztlich auch eine gute Saison. Dann kam die Verletzung, die natürlich extrem bitter gewesen ist. Das ist einfach Pech. Es hat jetzt zweimal bei mir richtig geknallt, einmal im Knie und einmal im Sprunggelenk. Ich hoffe, dass die Seuche jetzt vorbei ist.
Der SG Barockstadt konntest du in dieser Spielzeit noch gar nicht auf dem Platz helfen. Seit dem Trainerwechsel hin zu Sedat Gören geht es bei der Mannschaft seit einigen Wochen wieder steil bergauf. Warum läuft es bei der SGB inzwischen wieder?
Weil Sedat ein Trainer ist, der fußballerisch vorankommen möchte. Und wir eine Mannschaft sind, die Fußball spielen will und Fußball spielen kann. Es ist ja keine Überraschung, dass es jetzt läuft. Sedat hat an den richtigen Stellschrauben gedreht und wir rufen unser Leistungsvermögen so langsam ab. Es besteht aber immer noch Luft nach oben. Wenn Sedat jetzt noch eine komplette Vorbereitung Zeit bekommt, um weiter mit uns zu arbeiten, und die ganzen verletzten Spieler zurückkommen, sind wir ganz schwer zu schlagen.
Stichwort verletzte Spieler, die zurückkehren: Wann sehen wir dich im neuen Jahr 2019 wieder auf dem Platz?
Stand jetzt werde ich in der Wintervorbereitung ganz normal einsteigen. Ich habe inzwischen ein gutes Gefühl, was den Fuß angeht. Ich gehe fest davon aus, dass ich im ersten Restrundenspiel gegen Ederbergland wieder auf dem Platz stehen kann.