Versagensangst soll aus den Köpfen raus
„Trotz der Lage ist die Stimmung innerhalb der Mannschaft im Moment recht gut. Wir wissen ja auch, wieso wir die Spiele verlieren und dass es an uns selber liegt. Wir waren ja bisher nicht völlig chancenlos, sondern leisten uns einfach zu viele individuelle Fehler“, spricht Ritzel das derzeitige Manko an. Denn die jüngsten Niederlagen nagen am Selbstvertrauen der jungen Truppe: „Jeder hat im Moment Angst, so einen Fehler zu machen. Das ist dann einfach in den Köpfen drin. Aber das kann sich durch ein Erfolgserlebnis auch ganz schnell wieder ändern“, betont der Torwart, der mit seinem Team möglichst schon am Wochenende wieder eine Siegesserie starten möchte. „Denn wir wissen ja auch, dass wir es können.“
Deutlich wurde zuletzt immer wieder, dass den Fliedenern in der derzeitigen Situation ein Leitwolf auf dem Platz fehlt. Doch die Ausrede, dass ein Spieler vom Format eines Marc Friedel fehle, will Ritzel nicht gelten lassen: „Das ist jetzt Aufgabe der älteren Spieler bei uns. Bei uns ist auch ganz klar festgelegt, wer auf dem Platz Kommandos geben soll. Ob das jetzt ein Andy Drews oder Sascha Rumpeltes ist oder ich – wir versuchen das jetzt umzusetzen. Und ansonsten muss man unseren jungen Spielern auch einfach Zeit geben.“
Fakt sei allerdings auch, dass die bisherige Ausbeute von vier Punkten aus sieben Spielen zu wenig sei. Gegen Baunatal soll somit der nächste Dreier her: „Ich erwarte zwei Mannschaften, die 120 Prozent geben werden. Baunatal ist auch schlecht gestartet, hat sicherlich aber auch andere Ansprüche als wir. Es wird qualitativ sicherlich kein Spitzenspiel, aber wir werden alles geben, um die Punkte zu behalten.“
Personell starten die Buchonen nahezu mit der identischen Ausgangslage wie in der Vorwoche in die Begegnung. Fabian Schaub wird am Donnerstagabend noch einen Belastungstest durchführen. "Die Chancen stehen 50:50", so Trainer Meik Voll.
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