Hessenpokal
2. Spieltag


SG Asbach/Hessen

4

:

5


SV 07 Eschwege

Anpfiff

Mi - 22.08. 19:30 Uhr

Spielstätte

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Zuschauer

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Schiedsrichter

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Knockout erst im Elfmeterschießen

Dominik Oelschläger am Ball und die SG Festspielstadt lieferten Eschwege einen tollen Fight, am Ende gewannen aber die blau gekleideten Eschweger. Foto: Steffen Kollmann

Die SG Festspielstadt/Spvgg. Bad Hersfeld hat in der zweiten Runde des Hessenpokals die große Überraschung ganz knapp verpasst. Der Gruppenligist verlor gegen Verbandsligist SV Eschwege erst im Elfmeterschießen, 4:5 hieß es am Ende.

Die Verlängerung hatten die Hausherren insbesondere Torhüter Fabian Brunner zu verdanken. Der hielt gerade in der Schlussphase der regulären Spielzeit mehrmals sensationell und später auch noch in der Extrazeit, sodass sich die Truppe von Roman Prokopenko sogar ins Elfmeterschießen rettete. Da schossen dann reihenweise Spieler über das Tor, erst der zwölfte Schütze brachte die Entscheidung. Festspielstadt-Youngster Lahbib El Ouariachi versagten dabei die Nerven.

„Vielleicht haben einige Spieler da zu viel nachgedacht und eine Sensation im Kopf gehabt“, so Coach Prokopenko, der aber betonte, „dass es keinen großen Grund gibt, traurig zu sein. Kompliment an die ganze Mannschaft, wir hatten Eschwege ganz gut im Griff. Am Ende haben wir aber verloren, und das ist das was zählt.“

Einen Elfmeter gab es auch schon in der regulären Spielzeit, als der schnelle Emmanuel Crawford durch Gäste-Keeper Danny Göhler nur durch ein Foul zu stoppen war. Kapitän Tim Emmerich verwandelte sicher und erzielte so den 1:1-Ausgleich (66.). Zuvor hatte der beste Mann auf dem Platz, Jan Kaufmann, Eschwege in Führung gebracht, nachdem sich die Festspielstadt einen groben Fehler im Spielaufbau geleistet hatte (33.). Da es aber bei diesem einen dicken Fauxpas blieb, wurde erst im Elfmeterschießen die Entscheidung herbeigeführt.

Die Statistik:

SG Festspielstadt: Brunner – B. Augustin, Pfalzgraf, Pavic, Seitz – Cojocaru, Emmerich, Schlensog (72. El Ouariachi), Pepic (79. Müller-Siebert) – Oelschläger (100. Rakk), Crawford (72. P. Prokopenko).
SV Eschwege: Göhler – Kochanowski (62. Gadea Baringo), Droszczak, Bazzone, Vidal Gadea – Huhn, Baldauf – Kazak, Kaufmann, Jung (119. Dreyer) – Tadeis Gambetta.
Schiedsrichter: Pascal Loschke (Kassel).
Zuschauer: 200.
Tore: 0:1 Jan Kaufmann (33.), 1:1 Tim Emmerich (66., Foulelfmeter).
Elfmeterschießen: Fabian Brunner hält gegen Eser Kazak, 2:1 Tim Emmerich, 2:2 Florian Baldauf, 3:2 Bogdan Cojocaru, 3:3 David Dreyer, Danny Göhler hält gegen Philipp Prokopenko, Alexander Bazzone schießt drüber, Jakov Pavic schießt drüber, 3:4 Mathias Tadeis Gambetta, 4:4 Andreas Rakk, 4:5 Dadah Gadea Baringo, Lahbib El Ouariachi schießt drüber.
Gelb-Rote Karte: Simon Huhn (Eschwege, 90.+1).

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