Halber Neuzugang

Kullmann wieder Vollzeit-Buchone

Marius Kullmann (rechts) wird künftig nicht nur sporadisch der Buchonia helfen. Foto: Charlie Rolff

Er war nie wirklich weg, jedoch auch nie wirklich da. Marius Kullmann trieb in den vergangenen vier Jahren sein BWL-Studium in den USA voran, spielte deshalb nur sporadisch für den SV Buchonia Flieden. Jetzt ist er zurück und wieder fester Bestandteil im Kader von Trainer Zlatko Radic.

An einer Hand lassen sich Kullmanns Einsätze je Saison in den zurückliegenden vier Spielzeiten ablesen. Das er ein wichtiger Baustein im Königreich ist, zeigt die Tatsache, dass "Kulle" bei seinen kurzweiligen Heimatbesuchen dennoch immer gesetzt war. "Er ist ein Riesengewinn für uns, da wir besonders auf der linken Außenbahn nach dem Abgang von Marc Röhrig Bedarf haben", frohlockt Fliedens Sportlicher Leiter Marius Sievers. Besonders froh sind die Verantwortlichen des Verbandsligisten, dass sich Kullmann, trotz höherklassiger Angebote, für einen Verbleib entschieden hat. "Marius hat sich selbst die Frage gestellt, ob er es in Deutschland noch in den Profibereich schafft. Er weiß allerdings, was er an uns hat und möchte auch selbst Verantwortung übernehmen. Trotz seines jungen Alters verfügt er bereits über reichlich Erfahrung", betont Sievers.

Kullmann, der in den Staaten für die Loyola Ramblers spielte, durchlief vor seinem Wechsel 2016 die Nachwuchsteams der Frankfurter Eintracht. Seine Entscheidung zugunsten der Buchonia hängt vor allem auch mit seiner beruflichen Zukunft zusammen, denn in Fulda strebt der 23-Jährige sein Master-Studium an. "Wir haben einen humanen Kader für die kommende Runde. Wir wollen höchstens noch an kleinen Stellschrauben drehen, wobei unser Kader für die Verbandsliga top aufgestellt ist", sagt Sievers. Neben Kullmann schließt sich noch Christian Birkenbach (Kerzell) den Radic-Mannen an. Auf der Gegenseite stehen die Abgänge von Andreas Drews (eigene Reserve), Marc Röhrig (Rothemann), Christian Bohl (Hilders) und Leon Busch (Schlüchtern).

Kommentieren