Lembcke traut seinen Mannen die Kreisoberliga zu

Spielertrainer Alexander Lembcke durfte in dieser Spielzeit schon fünf Saisontreffer bejubeln. Foto: Charlie Rolff

"Ein erstes Fazit möchte ich erst nach zehn Spieltagen ziehen", sagte Dipperz/Dirlos-Spielertrainer Alexander Lembcke vor einigen Wochen. Diese sind nun gespielt - und die FSG ist noch immer ungeschlagen. Kein Wunder also, dass das erste Resümee des Ex-Bronnzellers absolut positiv ausfällt.

Denn Dipperz/Dirlos rangiert mit 26 Punkten aus zehn Begegnungen auf Rang zwei und ist der ärgste Verfolger der SG Simmershausen (27 Punkte). "Wir sind sehr gut gestartet und können absolut zufrieden sein. Mir ging es in erster Linie darum, der Mannschaft die Grundtugenden des Fußballs zu vermitteln: Laufbereitschaft, eine gute Defensive und die mannschaftliche Geschlossenheit", so Lembcke, dessen Mannen diese Forderungen bislang prima umsetzen und mit erst acht Gegentreffern die beste Abwehrreihe der Liga stellen.

"Wir haben nun ein Fundament geschaffen, auf dem wir aufbauen können. Sicherlich hat unser Offensivspiel noch viel Luft nach oben, aber in den ersten Wochen ging es uns vor allem darum, den Kontakt nach oben zu halten und Ergebnisse einzufahren", erklärt der Spielertrainer, der sich mehr Kreativität und ein flüssigeres Spiel nach vorne wünscht. So ist der 32-jährige Innenverteidiger mit fünf Treffern der beste Torschütze der FSG. "Ich lasse mich bei Standards immer mal vorne blicken. Da diese bei uns richtig gut kommen, passt das", freut sich Lembcke, der aber hofft, "dass mich bald ein Offensivspieler überholt".

Am Wochenende steht Dipperz/Dirlos dann das Gastspiel beim SV Steinhaus bevor. "Wir müssen unsere Hausaufgaben erledigen und dort gewinnen. Ich glaube, die Meisterschaft wird in den direkten Duellen entschieden", mutmaßt Lembcke, der in einem Monat, am 7. November, beim Spitzenreiter Simmershausen zum Gipfeltreffen gastieren wird. "Das ist für mich der stärkste Konkurrent. Doch es bringt nichts, zu weit in die Zukunft zu schauen. Wir wollen von Spiel zu Spiel denken."

Denn die Kreisoberliga soll für seine Elf keineswegs eine Utopie sein. "Es ist immer schwieriger aufzusteigen, als die Liga zu halten. Ich würde meiner Mannschaft in der jetzigen Konstellation den Klassenerhalt in der Kreisoberliga zutrauen", ist Lembcke von seinem Team überzeugt und nennt die Aufsteiger Elters/Eckweisbach/Schwarzbach und Künzell II als Beispiele dafür, dass der Sprung zwischen der A-Liga Fulda-Rhön und Kreisoberliga Mitte nicht allzu groß sei.