Mehic lässt keine Ausreden gelten

Sead Mehic will heute keine Ausreden gelten lassen.

In der ersten Runde des Hessenpokals empfängt der Nord-Verbandsligist SG Bad Soden am heutigen Dienstag (18.30 Uhr) den Aufsteiger in die Verbandsliga Süd, Türk Gücü Friedberg.

„Die Freundschaftsspiele sind vorbei, das ist das erste Pflichtspiel, da gibt es keine Ausreden mehr“, stellt Bad Sodens Trainer Sead Mehic klar. Neben den Langzeitverletzten, Innenverteidiger Yannik Döhring und Spielmacher Samet Degermenci, fehlt der SG auch Mittelfeldspieler Anil Albayrak. „Auf ihn habe ich eigentlich fest gebaut, aber er war aus familären und aus Studiengründen seit fünf Wochen kaum im Training“, so Mehic, dem die Leistung am Freitag im abschließenden Test (2:5 bei Süd-Verbandsligist Usinger TSG) missfiel. „Wir haben zu viele leichte Fehler gemacht. Das müssen wir abstellen.“

Türk Gücü Friedberg, souveräner Meister der Gruppenliga Frankfurt West, sofortiger Rückkehrer in die Verbandsliga Süd und in der Abstiegssaison kurz auch von Mehics Soden-Vorgänger Klaus Dörner trainiert, schätzt Mehic als „ein Team, das, wie wir, einen Umbruch vollzogen hat, gespickt ist mit gut ausgebildeten Spielern aus der Frankfurter Region und das uns alles abverlangen wird.“

Bislang haben Hessenligist Bayern Alzenau sowie die Mitte-Verbandsligisten DJK Flörsheim und der FV 09 Breidenbach die zweite Runde erreicht. Neben dem Soden-Spiel stehen heute weitere sechs Partien auf dem Programm, morgen geht die erste Runde mit sechs weiteren Partien zu Ende, dann sind auch Lehnerz, Steinbach und der SVA Bad Hersfeld im Einsatz. Auch die zweite Runde wird unter regionalen Gesichtspunkten gelost, danach steigen im Achtelfinale auch die Topteams ein. / oi, jg

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