Mit Ordnung und Struktur zurück in die Spur
Für Kücükler schließt sich damit ein Kreis. 1981 gehörte sein Opa zu den Gründungsmitgliedern, in den 90ern war sein Vater lange Jahre im Vorstand tätig, nun übernimmt er im Sommer das Zepter als Spielertrainer. "Natürlich ist es für mich etwas Besonderes. Der Verein liegt mir schließlich am Herzen", sagt Kücükler, der jede Menge Potential in seinem neuem Team sieht. "Die Möglichkeiten sind vorhanden und ich glaube, dass wir in der A-Liga durchaus eine gute Rolle spielen können", ist der 32-Jährige überzeugt.
Entscheidend sei aber, dass in Zukunft alle Spieler an einem Strang ziehen. "Wir brauchen Ordnung und Struktur, dazu muss es auf dem Platz wieder leise werden. Jeder Spieler muss seine Aufgabe machen, sonst wirkt das Team wie ein Hühnerhaufen", redet Kücükler Klartext. Dazu soll sich personell einiges verändern. Vier bis fünf Neuzugänge sollen kommen. Spieler, die sich nicht in den Dienst der Mannschaft stellen, soll gehen. "Zumal wir noch auf unsere A-Jugendlichen zurückgreifen können. Da sind ein paar Talente dabei", verdeutlicht Kücükler, der aber zunächst allen Spielern die Chancen geben möchte, sich zu beweisen.
"Weil das Potential bei jedem Spieler vorhanden ist. Trotzdem müssen wir uns in allen Bereich verbessern, sonst werden wir auf Dauer nichts reißen", macht Kücükler klar. Der langjährige Verbandsligaspieler will bei seiner ersten Trainerstation vor allem seine Erfahrung weitergeben. "Rolf Gollin, Henry Lesser oder Jörg Meinhardt: Ich hatte in meiner Karriere richtig gute Trainer und glaube, dass ich in meiner Zeit mir das nötige Wissen angeeignet habe", so Kücükler, der als Spielertrainer im zentralen Mittelfeld die Fäden ziehen und dafür sorgen möchte, dass der Verein wieder ein besseres Standing in der Öffentlichkeit genießt. Für die erste positive Schlagzeile hat er selbst jedenfalls schon einmal gesorgt.
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