Müller will am liebsten Johannesberg aus dem Weg gehen

Immer mit vollem Einsatz: Borussia Fuldas Sebastian Müller. Foto: Charlie Rolff

„Wenn wir schon dabei sind, dann wollen wir das Ding auch gewinnen“, kündigt Sebastian Müller von Borussia Fulda II an. Der 28-Jährige tritt mit dem Spitzenreiter der A-Liga Fulda-Lauterbach am Samstag (ab 14 Uhr) bei der Erstauflage des Hallenturniers „… jagt den Favoriten“ in der Eichenzeller Kreissporthalle an.

Wenn Zeljko Radic über Sebastian Müller spricht, dann gerät der Spielertrainer der zweiten Mannschaft von Borussia Fulda regelrecht ins Schwärmen. „Natürlich wird Sebastian in Eichenzell dabei sein. Das hat er sich mehr als verdient. Er ist ein Vorbild für die ganze Mannschaft. Solche Spieler wünscht sich jeder Trainer“, frohlockt Radic. „Er ist ein super Junge, stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft. In Maberzell sind uns beispielsweise die Torhüter ausgefallen, da hat sich Sebastian in den Kasten gestellt und seine Sache hervorragend gemacht“, freut sich der 43-jährige Trainer über seinen trainingsfleißigsten Spieler im Kader.

„Es freut mich natürlich, wenn der Trainer so über mich spricht“, muss Müller zugeben. „Ich versuche der Mannschaft, einfach zu helfen – egal auf welcher Position“, erklärt der 28-Jährige, der am liebsten auf der rechten Abwehrseite zum Einsatz kommt und bislang 15 Saisoneinsätze verbuchen konnte. Spielen wird der Allrounder auch bei der Erstauflage von „… jagt den Favoriten“ am Samstag in Eichenzell. „Das Teilnehmerfeld ist hochinteressant und unsere Mannschaft ist heiß. Der Coach ist eigentlich kein großer Freund von Hallenturnieren, aber bei den Preisen mussten wir einfach zusagen.“

Eine Mannschaft habe Müller auch schon ausgemacht, dem er mit dem SCB in der Vorrunde am liebsten aus dem Weg gehen möchte. „Johannesberg ist bärenstark und dominiert nicht ohne Grund die Kreisoberliga Süd. Es reicht ja, wenn wir im Finale aufeinander treffen“, flachst der Defensivallrounder, der seit sechs Jahren in der Johannisau kickt. Die Jugend durchlief er allerdings bei seinem Heimatverein Hünfeld. Nach einem einjährigen Aufenthalt in Australien ist, der in der Speditionsbranche Selbstständige, schließlich beim SCB gelandet „Ich war früher schon als Kind mit meinem Vater regelmäßig im Stadion und habe die Mannschaft zu Regionalligazeiten auch bei Gastspielen in Nürnberg oder Mannheim begleitet. Fulda ist für mich einfach eine Herzensangelegenheit, und ich kann mich zu 100 Prozent mit dem Verein identifizieren“, so Müller, der 2009 für die Borussia in der Verbandsliga spielte.

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