Johannes Hofmann

Nächster Neuer für die Barockstadt

Fix: Johannes Hofmann (rechts) wechselt zur SG Barockstadt. Martin Geisendörfer begrüßt den Neuzugang in Fulda. Foto: Verein

Der nächste Neuzugang nach Marius Grösch steht bei der SG Barockstadt fest. Johannes Hofmann wechselt von Regionalligist FC Gießen nach Fulda. Der 26-jährige Mittelfeldspieler unterschreibt bei der Barockstadt einen Zweijahreskontrakt. Zuerst berichtete die „Gießener Allgemeine“ davon. Die SG Barockstadt bestätigte wenig später den Transfer.

Die „Gießener Allgemeine“ erfuhr diese Information aus gesicherten Kreisen des FC Gießen. Hofmann soll sowohl Trainer Daniyel Cimen als auch den derzeitigen Sportlichen Leiter Christian Memmarbachi vor dem Samstags-Heimspiel gegen den FK Pirmasens (1:0) von seiner Entscheidung unterrichtet haben. Das bestätigte Cimen gegenüber der Zeitung auf Nachfrage: „Er hat mich vor dem Spiel darüber informiert, dass er den Verein verlassen wird. Das ist schade, so trennen sich die Wege. Er ist auf jeden Fall ein verdienter Spieler des FC Gießen. Ich hätte ihn gerne behalten.“

Hofmann hätte sich einen Verbleib in Gießen vorstellen können, konnte sich mit den Verantwortlichen aber trotz mehrerer Verhandlungsrunden nicht einigen. Die „Gießener Allgemeine“ bringt fehlende Wertschätzung ins Spiel. Hofman selbst berichtet, dass sich Barockstadt sehr um ihn bemüht habe. „Nach meiner Zeit in Gießen hatte ich einfach Lust auf eine neue sportliche Herausforderung und mir gefällt, welcher Weg hier Schritt für Schritt eingeschlagen wurde. Ob ich nächstes Jahr mit der SGB in der Hessenliga oder in Regionalliga spiele, ist mir nicht so wichtig“, heißt es in der Pressemitteilung der SGB. In Punkto Aufstiege kennt sich der Neue allerdings aus. Bei Gießens Aufstieg schoss der 26-Jährige das entscheidende Tor. „Ich hätte nichts dagegen, wenn ich das hier in Fulda dann wiederholen könnte“, betont er.

„Johannes ist ein gestandener Regionalligaspieler mit viel Erfahrung, der im Mittelfeld flexibel einsetzbar ist und uns sofort helfen wird. Er ist ein absoluter Teamplayer und für einige unserer Spieler auch kein Unbekannter“, fügt Volker Bagus, Sportlicher Leiter der Barockstadt, hinzu. Mit Marius Grösch spielte Hofmann bereits in Kaiserslautern in der U23 zusammen, Jemal Kassa lernte er im Internat von Kaiserslautern kennen. Der Mittelfeldmann wechselte 2017 vom 1. FC Kaiserslautern II zum damaligen SC Teutonia Watzenborn-Steinberg und spielte seitdem in Mittelhessen. Nach vier Jahren also ist im Sommer Schluss für Johannes Hofmann im Waldstadion.