Niklas Kraus und Frank Hohmann übernehmen Mackenzell

Niklas Kraus (links) und Frank Hohmann trainieren ab Sommer die TSG Mackenzell. Fotos: Johannes Götze

Mit Frank Hohmann kehrt ein verlorener Sohn zur TSG Mackenzell zurück. Der 31-Jährige aktuelle Spielertrainer des Nord-Kreisoberligisten SC Soisdorf wird zur kommenden Saison gleichberechtigt mit Niklas Kraus, der aktuell noch für die SG Dittlofrod/Körnbach spielt, das Traineramt beim A-Ligisten übernehmen. Das bestätigt TSG-Abteilungsleiter Daniel Trapp.

"Frank ist unser erster Ansprechpartner und absoluter Wunschkandidat gewesen. Wir waren seit Dezember in Gesprächen und konnten seine Wünsche umsetzen, sodass wir uns jetzt einig wurden", erklärt Trapp, der der Mannschaft am Samstag die Entscheidung mitgeteilt hatte. Größter Wunsch Hohmanns sei es gewesen, dass ihm ein gleichberechtigter Partner an die Seite gestellt wird und mit Kraus sei dieser erfüllt worden: "Beide kennen sich sehr gut. Frank wollte unbedingt Niklas haben und das haben wir zum Glück auch so hinbekommen."

Kraus ist 23 Jahre jung, macht gerade seine B-Lizenz und ist Spielmacher von Dittlofrod/Körnbach, Hohmann ist auf der Sechserposition zuhause und spielte vor seiner dann dreijährigen Trainertätigkeit in Soisdorf ausschließlich für die TSG. Die Ziele mit dem neuen Duo sind zunächst kleine: "Wir wollen wieder attraktiveren Fußball spielen. Außerdem wollen wir unter die ersten Fünf in der A-Liga", erklärt Trapp, dem bewusst ist, dass die Liga zu stark ist, um ganz oben anzuklopfen: "Vom Titel kann keine Rede sein, höchstens es würde eine Umgruppierung erfolgen." Das liegt auch daran, weil die oberste Prämisse weiterhin lautet: "Wir wollen auf unsere eigenen Leute bauen und ohne Geld arbeiten."

Beerben wird das Gespann Stefan Hohmann: "Mit seiner Arbeit sind wir sehr zufrieden. Er will aber aus privaten Gründen nicht weitermachen und nach fünfeinhalb Jahren als Trainer und Betreuer von erster und zweiter Mannschaft erst einmal Abstand gewinnen. Er hatte uns schon im November mitgeteilt, dass wir uns um einen Nachfolger bemühen sollen", so Trapp. Hohmann wolle dem Verein dennoch erhalten bleiben, allerdings mehr im Hintergrund.