So - 20.09. 15:00 Uhr
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Nur mit dem Ergebnis kann Müller nicht zufrieden sein
Allen voran Michael Wiegand und Petr Kvaca, die es nach der Pause fertig brachten, aus einem Meter den Ball nicht über die Linie zu befördern: „Das sind zweihundertprozentige Chancen gewesen. Eigentlich nicht zu entschuldigen, aber wie wir Fußball gespielt haben, das war einfach nur überragend“, sagte Müller, der im zweiten Abschnitt Chancen im Fünf-Minuten-Takt notierte – und das nur vom eigenen Team. Deswegen stellte er in der Schlussphase gar auf Dreierkette um:„Weil wir das Spiel unbedingt gewinnen wollten. Und eigentlich hätte es auch 8:1 ausgehen müssen.“
Denn auch in der ersten Halbzeit war Steinbach jederzeit Herr der Lage, auch wenn Eschwege gerade in den ersten30 Minuten gerade körperlich ganz stark dagegenhielt und zeigte, warum man erst in einem Spiel komplett mit leeren Händen dastand. Dennoch erspielte sich der SVS auch da schon drei klasse Chancen, die Julian Rohde, Florian Münkel und Kvaca nicht im Gehäuse unterbringen konnten. Rohde und Münkel standen bei ihren Möglichkeiten komplett blank vor Keeper Danny Göhler.
Gerade gegen die Osthessen ist der Vorjahresdritte Eschwege aktuell der Spielverderber schlechthin. Der einizge Saisonsieg gelang gegen Hünfeld, dazu rangen die Nullsiebener Bad Soden, Neuhof und Steinbach jeweils ein Remis ab. Um gegen Steinbach vielleicht sogar alle drei Punkte mitzunehmen, hätte der Ex-Fliedener Simon Huhn aus der einzigen Torchance mehr machen müssen, als er seinen Schuss nicht genau genug platzierte.
Personell konnte Müller fast aus dem Vollen schöpfen, weil Kvaca nach Muskelbeschwerden im Oberschenkel wieder dabei war und Kapitän Steffen Trabert trotz einer starken Prellung im Handgelenk auf die Zähne biss und mit Bandage spielte. Kvaca droht nun jedoch die nächste Zwangspause, denn in der Schlussphase bekam der Tscheche ein Knie in die Rippen:„Er hat richtig Schmerzen, da müssen wir schauen, ob was gebrochen oder nur geprellt ist“, erkärte Müller zähneknirschend. Nur Fabian Wiegand fehlte aus dem Stammkader in Eschwege.
Eschwege: Göhler; Stromcynski, Brill, Hofmann, Montag, Huhn, Bazzone, Kwiatkowski (68. Tozzi), Wagner (56. Schulz), Kaufmann, Fricke (90.+2 Hanna).
Steinbach: Motzkus – Petrasch, Terentew, Trabert, Bott (78. Ludwig) – M. Wiegand, Paliatka – van Leeuwen (65. Schleinig), Rohde, Kvaca (84. Brehl) – Münkel.
Schiedsrichter: Hendrik Schmidt (TuSpo Kerstenhausen). . Zuschauer: 200. / jg