Kreispokal Fulda
4. Spieltag


SV Neuhof

6

:

2


RSV Petersberg

Anpfiff

Mi - 13.09. 19:00 Uhr

Spielstätte

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Zuschauer

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Schiedsrichter

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SVN schießt RSV ab – Fotos

Antonio Antoniev bejubelt seinen Treffer zum 3:0. Foto: Kevin Kremer

Der SV Neuhof hat sich erfolgreich für die vor wenigen Wochen im Verbandsligabetrieb erlittene 1:5-Schlappe rehabilitiert und durch einen nie gefährdeten 6:2 (5:0)-Erfolg über den RSV Petersberg das Kreispokal-Halbfinale erreicht. In diesem trifft Neuhof auf den noch zu ermittelnden Sieger der Partie zwischen Rothemann und Borussia Fulda.

"Wir haben den Magier entzaubert", meinte mit stolzgeschwellter Brust der sichtlich zufriedene Glückaufkampfbahn-Stadionsprecher, Klaus Heinle, unmittelbar nach dem Schlusspfiff. Angesichts der personellen Engpässe vermochte auch der Zauberstab des von einigen profunden Kennern der osthessischen Fußballszene als "Magier" apostrophierten RSV-Coach Rolf Gollin keine Wunder zu vollbringen. Der Angesprochene hatte sich bereits im Vorfeld keine allzu großen Hoffnungen auf ein Weiterkommen gemacht: "Das ist unserer personellen Situation geschuldet. Wir hatten einige angeschlagene Spieler, denen ich mal eine Pause gönnen mussten. Priorität hat nun mal der Ligaalltag. Hätte Adrian Bleuel seine Chance beim Stande von 0:0 genutzt, wäre es vielleicht ganz anders gelaufen. Als wir bereits zur Pause mit 0:5 zurücklagen, habe ich meiner Mannschaft gesagt, dass wir noch einmal bei null anfangen wollen und haben dann ja auch die zweite Halbzeit mit 2:1 für uns entschieden. Das ist der positive Aspekt, den wir mitnehmen."

"So einfach war es nicht"

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase kam Neuhof immer besser ins Spiel und ging nach 18 Minuten durch einen strammen 20-Meter-Schuss von Antoniev mit 1:0 in Führung. Dieser Treffer war eine Art Türöffner. Fortan wankte die Gäste-Abwehr bedenklich, was Neuhof zu kurz aufeinander folgenden weiteren letztlich vorentscheidenden Treffern nutzte. Zum Seitenwechsel war die Partie damit bereits entschieden. Danach ließ es Neuhof etwas ruhiger angehen, so dass sich in der zweiten Halbzeit eine ausgeglichene Begegnung entwickelte.

"So einfach wie es das Ergebnis vielleicht vermuten lässt, war es letztlich nicht. In der Anfangsphase hatten wir Glück, dass unser Torwart einen Petersberger Schuss gut abgewehrt hat. Danach hatten wir unsere beste Phase. Diesen Spielfluss, den wir uns hier erspielt haben, wollen wir auch in den Ligabetrieb übertragen", zeigte sich Neuhofs Kapitän Tobias Manns nicht nur von der Höhe des Ergebnisses sondern vor allem vom Zustandekommen mehr als zufrieden. / rd

Die Statistik:

Neuhof: Hadzic; Sosa-Perez, Antoniev (46. Müller), Manns (60. Schmitt), Görner, Duvnjak, Curic, Gorgiev, Stachelski, Zarevski, Gomez.
Petersberg: Goldbach; Wingenfeld, Brzoza, Elm (46. Müller), von Pazatka, Stenger, Bleuel, M. Aschenbrücker, Vogt, Lindiger (67. Ettinger), Reinhard (46. Wehner).
Schiedsrichter: Sebastian Schaub (Eckweisbach).
Zuschauer: 50.
Tore: 1:0 Antonio Antoniev (18.), 2:0 Sergio Sosa Perez (20.), 3:0 Radek Görner (27.), 4:0 Mateo Duvnjak (32.), 5:0 Marko Curic (40.), 6:0 Marko Curic (57.), 6:1 Tim Stenger (64.), 6:2 Tim Stenger (84.).

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