Vier Wechsel in 2017

Nebi Kocpinar

FSV Thalau, Türkischer SV Fulda, Germania Fulda, SV Hauswurz: Hinter Torwart Nebi Kocpinar liegt ein ereignisreiches Jahr. Der Wechsel von Germania Fulda zum SV Hauswurz war für den 26-Jährigen bereits der vierte in diesem Jahr. Beim Fulda-Lauterbacher A-Ligisten will der Schlussmann nun sesshaft werden.

"Die vielen Transfers waren nicht geplant", erklärt Kocpinar, der ausführt: "Jeder meiner Wechsel hatte Gründe." Nach eineinhalb Jahren beim FSV Thalau entschied sich Kocpinar im Winter für einen Wechsel zum Türkischen SV Fulda. Doch weder im Winter, noch beim zweiten Wechsel zu den Türken im Sommer sollte er in einem Pflichtspiel für den A-Ligisten auf den Feld stehen. "Es waren zweimal dieselben Gründe. Es waren immer nur vier, fünf Spieler im Training. Das ist kein Zustand, so kannst du nicht oben mitspielen und erst recht nicht aufsteigen. Als im Sommer dann mein Kumpel Ibrahim Kücükler Trainer wurde, habe ich gehofft, es bessert sich vielleicht. Dem war aber nicht so. Für mich ist auch klar: Dieser Verein kommt nie wieder infrage", berichtet Kocpinar.

In der Zwischenzeit heuerte der 26-Jährige dann vermeintlich bei der SG Rönshausen an. So gab es der Club seinerzeit jedenfalls bekannt. "Der Verein hat den Wechsel von mir bekanntgegeben, obwohl ich dort nie unterschrieben habe. Das hat mich sehr verwundert", erklärt Kocpinar. Zwischen den Pfosten stand er im Sommer dennoch, der ambitionierte A-Ligist Germania Fulda vermeldete die Verpflichtung des neuen Keepers, der auch im ersten Saisonspiel gegen Borussia Fulda II (2:4) zwischen den Pfosten stehen sollte. "Es ist aber so, dass es zwischen dem Verein und mir am Ende nicht mehr gepasst hat. Da kam die Anfrage aus Hauswurz zur rechten Zeit", sagt Kocpinar, der in Hauswurz nun sesshaft werden möchte. "Der Verein und die Mannschaft sind super, dazu haben wir mit Michael Koch einen Trainer, den ich noch aus Thalauer Zeiten kenne. Gerade menschlich verstehe ich mich mit ihm hervorragend", verrät der Torhüter, der dafür sogar seine Operation am Knorpel und Meniskus nach hinten verschoben hat.

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