„Wenn nicht jetzt, wann dann?“

Stefan Freier trainiert in Zukunft die Reserve der SG Ehrenberg. Foto: Charlie Rolff

Stefan Freier tritt seine erste Stelle als Spielertrainer bei A-Ligist SG Ehrenberg II an. Der 32-Jährige kommt von der SG Ulstertal. Wir haben uns mit dem Stürmer unterhalten.

„Mit Jupp Henkel (Macher der SG Ehrenberg; Anm. d. Red.) stand ich schon länger in Kontakt und letztlich hat es gepasst“, erklärt Freier das Zustandekommen des Vertrags. Die Möglichkeit als Spielertrainer zu arbeiten, habe ihn schon länger beschäftigt - und auch aufgrund seines Alters wollte er diesmal die Chance auch wahrnehmen: „Ich bin jetzt 32. Wenn nicht jetzt, wann dann“, sagt er und fügt an: „Ich wünsche den Ulstertalern für die Rückrunde viel Glück. Für die Mannschaft tut es mir leid, dass ich gehe. Aber die Chance wollte ich einfach ergreifen.“

Wann er selbst am Platz helfen kann, ist derweil noch offen, schließlich befindet sich Freier nach einer Knie-OP noch in der Rehabilitation: „Ich will versuchen, alle Trainingseinheiten mitzumachen und Ende März, Anfang April wieder zu spielen. Mal sehen, wie sich das Knie entwickelt.“ Die Situation in Ehrenberg schätzt er alles ideal für den Einstieg ein: „Weil die Mannschaft im Mittelfeld steht, kann ich mich ausprobieren und in Ruhe arbeiten.“ Das Engagement ist zunächst bis Sommer vereinbart. Unberührt bleibt Freiers Wirken als Co-Trainer beim Frauen-Gruppenliga-Spitzenreiter Pilgerzell: „Das ist alles abgesprochen. Ich will die Mädels nicht im Stich lassen“, erklärt Freier.

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