Wiegand will sich nicht nur hinten reinstellen
Mit dem Verlauf der bisherigen Vorbereitung ist der amtierende Verbandsliga-Meister zufrieden. „Wir steigern uns von Woche zu Woche. Es sieht schon ganz gut aus“, sagt Mittelfeldspieler Michael Wiegand, der lediglich viele angeschlagene Mitspieler zu beklagen hat. „Das ist für den aktuellen Stand der Vorbereitung aber auch normal. Auch deswegen sind wir in diesem Jahr in der Breite wesentlich besser aufgestellt“, erklärt Wiegand.
Gerade Youngster Daniel Hanslik, der von Verbandsliga-Absteiger SVA Bad Hersfeld an den Mühlengrund wechselte, sorgte mit einer ganz starken Vorstellung beim Torgranate-Cup vergangenes Wochenende in Lütter für Aufsehen. „Er macht das sehr gut und hat tolle Veranlagungen“, lobt Wiegand, der in der vergangenen Spielzeit zum Führungsspieler reifte und dort in dieser Saison anknüpfen möchte. „Der Wechsel von Lehnerz nach Steinbach war genau richtig für mich. Hier bin ich noch einmal gereift und habe Verantwortung übernommen“, freut sich Wiegand über seine persönliche Entwicklung.
Nun steht das Testspiel gegen Petersberg vor der Brust. Unklar ist noch, welchem System Trainer Kalle Müller vertrauen wird. Denn neben dem gewohnten 4-2-3-1-System probierte Müller beispielsweise gegen Lehnerz II das 3-5-2-System. „Es ist nicht verkehrt, verschiedene Formationen auszuprobieren. Insgesamt klappt es im 4-2-3-1 aber besser, auch weil wir mehr Zug nach vorne haben. Ich bin einfach nicht der Typ, der sich nur hinten reinstellen und mauern möchte“, so Wiegand, der sich darüber freuen darf, dass sein Trainer die gleiche Ansicht teilt.
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