Rot-Weiss Hadamar II kommt nicht aus dem Keller
Tristan Hohnel brachte das Rot-Weiss Hadamar II in der dritten Spielminute in Führung. Die Gäste mussten den Treffer von Atta Bajwa zum 1:1 hinnehmen (11.). Abdoulaye Junior Toure brachte den Ball zum 2:1 zugunsten der TSG Wörsdorf über die Linie (23.). Zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt vor der Halbzeit (45.) schoss Dawda Njie einen weiteren Treffer für die Wörsdorfer. Mit der Führung für die TSG ging es in die Halbzeitpause. In Durchgang zwei lief Nikolaus Hering anstelle von Leonhard Kunz für den SV Rot-Weiss Hadamar II auf. Mit weiteren Toren von Abdul Rahman Jalloh (49.), Marcel Czepecha (55.) und Elias Ott (80.) stellte die TSG Wörsdorf den Stand von 6:1 her. Wenig später kamen Max Bell Bell und Morad El Wardi per Doppelwechsel für Czepecha und Justin Hoffmann auf Seiten der Gastgeber ins Match (56.). Toure (81.) und Bell Bell (85.) brachten die TSG Wörsdorf mit zwei schnellen Treffern weiter nach vorne. Am Ende kam die TSG Wörsdorf gegen das Rot-Weiss Hadamar II zu einem verdienten Sieg.
Für die TSG Wörsdorf ging es nach dem Erfolg in der Tabelle weder nach oben noch nach unten. Die Offensive der TSG Wörsdorf in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch der SV Rot-Weiss Hadamar II war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 37-mal schlugen die Angreifer der TSG Wörsdorf in dieser Spielzeit zu. Die TSG Wörsdorf verbuchte insgesamt sechs Siege, zwei Remis und vier Niederlagen. Zuletzt lief es erfreulich für die TSG Wörsdorf, was zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen belegen.
Das Rot-Weiss Hadamar II belegt mit fünf Punkten einen direkten Abstiegsplatz. Die Durchlässigkeit im Abwehrspiel des SV Rot-Weiss Hadamar II ist deutlich zu hoch. 46 Gegentreffer – kein Team der Gruppenliga Wiesbaden fing sich bislang mehr Tore ein. Das Rot-Weiss Hadamar II musste sich nun schon neunmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der SV Rot-Weiss Hadamar II insgesamt auch nur einen Sieg und zwei Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Die TSG Wörsdorf hat die Krise des Rot-Weiss Hadamar II verschärft. Der SV Rot-Weiss Hadamar II musste bereits den vierten Fehlschlag in Folge in Kauf nehmen.
Die Defensivleistung des Rot-Weiss Hadamar II lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen die TSG Wörsdorf offenbarte der SV Rot-Weiss Hadamar II eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
Nächster Prüfstein für die TSG Wörsdorf ist die TuS Hornau (Sonntag, 16:00 Uhr). Das Rot-Weiss Hadamar II misst sich am selben Tag mit der Germania Weilbach (15:30 Uhr).


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