Alexander Bär mag sich nicht an Spekulationen beteiligen

25. April 2023, 09:34 Uhr

Alexander Bär hat mit dem SV Neuhof gegen den FC Gießen nichts zu verlieren. © Charlie Rolff

Der SV Neuhof befindet sich in einer der wichtigsten Wochen dieser Saison: Nach dem 3:0-Heimsieg gegen Griesheim steht am Samstag der nächste Kellerkracher in Dietkrichen an. Und heute? Da geht es ab 19 Bonuspunkte gegen Aufstiegsaspirant FC Gießen. 

„Der Termin passt mir gar nicht. Dass wir zwischen so zwei wichtigen Spielen ranmüssen, ist ärgerlich“, sagt SVN-Trainer Alexander Bär, schließt aber seiner Aussage direkt an, „dass wir das Spiel wegen der Platzverhältnisse mehrfach absagen mussten und es ja irgendwann gespielt werden muss“. 

SVN-Trainer Bär mag sich nicht an Spekualtionen beteiligen

Nur rund 50 Stunden liegen zwischen dem Abpfiff am Sonntag und dem Anpfiff heute Abend. „Die Hessenliga ist intensiv. Da ist jedes Spiel intensiv. Und bei einem recht kleinen Kader wie unserem, können wir vielleicht zwei, drei Wechsel vornehmen. Aber an eine wirkliche Belastungssteuerung ist da nicht zu denken“, betont Bär.

Was aber keinesfalls heißen soll, dass Neuhof gegen den Regionalliga-Absteiger irgendetwas herschenken möchte. Schon gar nicht nach dem Hinspiel an einem kalten Dezembertag, als Neuhof regelrecht hergespielt worden war und mit 1:6 unterging. „Man sieht, dass diese Mannschaft eigentlich gar nicht in die Hessenliga, sondern in die Regionalliga gehört. Aber es geht in dieser engen Liga bis zum letzten Spieltag um jeden Punkt und um jedes Tor. Da schwenken wir keine weiße Fahne, sondern versuchen noch intensiver dagegenzuhalten.“ 

Entsprechend fehlt Bär Lust und Energie, sich mit etwaigen Zukunftsplanungen aufzuhalten. Beispielsweise, ob der derzeit pausierende Offensivmann Mirza Kovac im Sommer zu Hessenliga-Konkurrent Eintracht Stadtallendorf wechselt, bei dem er regelmäßig mittrainieren soll. Oder ob es Younes Djebbari zu Eintracht Frankfurts U21 zieht . „Ich mag mich nicht an Spekulationen beteiligen. Das sollen andere machen. Es ist ja wie immer, unsere Spieler sind begehrt.“

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