1. Hanauer FC vor „schwerstem Heimspiel“ gegen Dietzenbach
Gruppenliga Frankfurt Ost: "Alles kann, nichts muss" bei Rodgau
Yassin Attal (rechts) gastiert mit Dietzenbach bei seinem Ex-Verein 1. Hanauer FC. Foto: Patrick Scheiber.
Kickers Obertshausen – VFR Kesselstadt (Sonntag, 15 Uhr)
Die Kickers müssten auf "Wolke Sieben" schweben. Mit 42 Punkten liegen sie auf Rang fünf, das Saisonziel von 45 Punkten ist so gut wie erreicht. Zuletzt wurde mit dem FSV Bischofsheim ein Tabellennachbar mit 5:0 abgefertigt. „Beklagen können wir uns nicht. Wir spielen schönen und erfolgreichen Fußball. Manchmal, wie gegen Mühlheim, schleichen sich aber noch Unachtsamkeiten ein“, fasst Obertshausens Siggi Herth die vergangenen Wochen zusammen. Das Duell mit dem Tabellenletzten ist im Prinzip reine Formsache. Höchstwahrscheinlich müssen sich die Obertshausener nach dem Wochenende ein neues Ziel stecken, nach dem die 45-Punkte-Marke erreicht sein wird. „Korrigieren werden wir unsere Ziele nicht großartig. Die Planungen für die kommende Saison können dann aber schon beginnen“, so Herth.
KV Mühlheim – Türk Gücü Hanau (Sonntag, 15 Uhr)
Ein direktes Duell an der Spitze der Abstiegszone - für Türk Gücü-Sprecher Alim Katilmis ein Entscheidendes: „Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel. Mühlheim ist sehr schwer einzuschätzen, aber wir müssen da einfach Punkte holen, sonst wird es eng.“ Hanau belegt momentan mit Rang 13 den ersten Abstiegsplatz, ist aber punktgleich mit Somborn,die den zwölften Platz inne haben. Mühlheim rangiert dahinter mit einem Punkt weniger.
FSV Bischofsheim – SV Somborn (Sonntag, 15 Uhr)
Im direkten Duell mit Kickers Obertshausen musste Bischofsheim nicht nur die 0:5-Klatsche hinnehmen. Mit drei Platzverweisen und den daraus resultierenden Sperren fehlen nun einige Akteure. Gegner Somborn steht nur aufgrund des besseren Torverhältnisses auf dem ersten Nichtabstiegsplatz, ist also zum Punkten verdammt. Der FSV kann mit einem Sieg die 50-Punkte-Marke knacken.
SG Rosenhöhe – FC Hochstadt (Sonntag, 15 Uhr)
In den fünf Spielen nach der Winterpause ging die Rosenhöhe nur einmal als Sieger vom Platz (3:0 in Pfaffenhausen). Mit Wenings musste sic h die SG zuletzt die Punkte teilen (1:1). Als Tabellenneunter und mit 30 Punkten sind es fünf Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze, da würde ein Dreier gegen Hochstadt gut tun. Der FC wiederum steht gut da, ist Sechster und kann mit 41 Zählern auch noch nach oben schielen.
1. Hanauer FC – FC Dietzenbach (Sonntag, 15 Uhr)
Hanau steht vor eigenem Publikum in der Bringschuld. Bei Heimspielen gegen Dietzenbach war für die 93 er zuletzt wenig zu holen. „Dietzenbach wird eines der schwersten Heimspiele. Die liegen uns nicht“, warnt Hanaus Sportlicher Leiter Giovanni Fallacara. Darum wird taktisch voraussichtlich etwas umgestellt: „Ich kann so viel sagen: Wir haben einen Plan.“ Im Angriff des Tabellenelften aus Dietzenbach gilt es vor allem, Yassin Attal auszuschalten. Der Topstürmer der Vorsaison spielte selbst ein halbes Jahr beim aktuell Tabellenzweiten.
Info: Für das Auswärtsspiel der Hanauer am 9. April beim VFR Wenings sind noch fünf Karten verfügbar. Diese sind beim kommenden Heimspiel an der Kasse erhältlich und kosten 20 Euro. Inbegriffen ist die Fahrt (Abfahrt 12.30 Uhr) sowie der Eintritt. Rückfahrt ist eine Stunde nach Abpfiff.
JSK Rodgau – Sportfreunde Seligenstadt II (Sonntag, 15 Uhr)
Im Hinspiel gelang den Rodgauern mit dem Abpfiff noch der 2:2-Ausgleich. „Da hatten wir sehr viel Glück“, erinnert sich JSK-Trainer Andreas Humbert. Seligenstadt hat sich langsam aber sicher ins Mittelfeld der Tabelle vorgearbeitet, liegt mit 33 Punkten auf Rang acht und damit bereits acht Zähler vor dem ersten Nichtabstiegsplatz.
Rodgau grüßt seit dem vergangenen Wochenende von Platz eins, bleibt aber tiefenentspannt: „Wenn wir vorne dabei sein wollen, müssen wir das Spiel natürlich gewinnen. Das Gute ist aber: die Jungs schauen nicht auf die Tabelle. Klar ist es schön, die Pole-Position zu verteidigen. Aber alles kann, nichts muss", so Humbert.
Autor: Valentin Schwing

