SG FSA wacht erst nach dem Rückstand auf
Kreisoberliga Werra-Meißner: SG Frieda/Schwebda/Aue – TSG Fürstenhagen, 6:3 (3:3)
Auf die vermeintliche Siegerstraße brachte Petre Alexandru Vasiu sein Team in der 20. Minute. Für das 2:0 des TSG Fürstenhagen zeichnete Nicolae Titan verantwortlich (29.). In der 32. Minute erzielte Leonard Frölich das 1:2 für die SG Frieda/Schwebda/Aue. Lucas Harbich glich nur wenig später für die Gastgeber aus (33.). Ausgerechnet zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt vor der Halbzeit traf Domenic Appel für den TSG Fürstenhagen zur Führung (44.). Jetzt erst recht, dachte sich Nico Marquardt, der kurz nach dem Nackenschlag den Ausgleich parat hatte (45.). Zum Seitenwechsel hatte keine Mannschaft die Oberhand gewonnen. Unentschieden lautete der Zwischenstand. SG FSA drängte im Verlauf auf die Entscheidung – Harbich (59.), Frölich (70.) und Jan Stieff (76.) machten dem TSG Fürstenhagen den Garaus. Schließlich strich die SG Frieda/Schwebda/Aue die Optimalausbeute gegen den TSG Fürstenhagen ein.
SG FSA muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als fünf Gegentreffer pro Spiel. Für die SG Frieda/Schwebda/Aue gibt es einiges zu tun. Denn die Bilanz von sechs Punkten aus fünf Heimspielen lässt doch Luft nach oben. SG FSA gab durch diesen Erfolg die rote Laterne ab. Mit 45 Toren fing sich die SG Frieda/Schwebda/Aue die meisten Gegentore in der Kreisoberliga Werra-Meißner ein. In den letzten fünf Begegnungen holte SG FSA insgesamt nur drei Zähler.
Wann findet der Gast die Lösung für die eigene Abwehrmisere? Im Spiel gegen die SG Frieda/Schwebda/Aue setzte es eine neuerliche Pleite, womit der TSG Fürstenhagen im Klassement weiter abrutschte. Der TSG Fürstenhagen verliert nach der dritten Pleite weiter an Boden.
Beide Teams fuhren in dieser Saison bisher zwei Siege ein.
Während SG FSA am kommenden Sonntag den FC Großalmerode empfängt, bekommt es der TSG Fürstenhagen am selben Tag mit dem VfL Wanfried zu tun.

