Monaco ist viermal zur Stelle
Kreisoberliga GI/MR Nord: SG Bunstruth/Haina – TSV Amöneburg, 5:6 (1:1)
Die SG Bunstruth/Haina geriet schon in der vierten Minute in Rückstand, als Fabio Monaco das schnelle 1:0 für den TSV Amöneburg erzielte. Nach nur 21 Minuten verließ Hamza Öncücük vom TSV Amöneburg das Feld, Tugay Kildan kam in die Partie. In der 39. Minute brachte Andrei Vasile Moldovan den Ball im Netz der Gäste unter. Zur Halbzeit war die Partie noch vollkommen offen. Remis lautete das Zwischenresultat. Zum Seitenwechsel ersetzte Ovidiu Timofi von der SG Bunstruth/Haina seinen Teamkameraden Romeo Ciprian Spetcu. Ümit Özkul verwandelte in der 48. Minute einen Elfmeter und brachte dem TSV Amöneburg die 2:1-Führung. In Topform präsentierte sich Monaco, der einen lupenreinen Hattrick markierte (49./55./60.) und der SG Bunstruth/Haina einen schweren Schlag versetzte. Mit dem Treffer zum 2:5 in der 61. Minute machte Moldovan zwar seinen Doppelpack perfekt – der Rückstand zum TSV Amöneburg war jedoch weiterhin gewaltig. Für das 6:2 des TSV Amöneburg sorgte Eduard Bulach, der in Minute 64 zur Stelle war. Tomi Pilinger schoss die Kugel zum 3:6 für die SG Bunstruth/Haina über die Linie (69.). Das 4:6 des Gastgebers bejubelte Marian Hörter (84.). Ein Debakel, nach dem es zunächst ausgesehen hatte, konnte die SG Bunstruth/Haina noch verhindern. Doch zu etwas Zählbarem kam die SG Bunstruth/Haina am Ende nicht mehr.
Die SG Bunstruth/Haina muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Den Kampf um die Klasse geht die SG Bunstruth/Haina in der Rückrunde von der 14. Position an. Nun musste sich die SG Bunstruth/Haina schon zehnmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die sechs Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Der SG Bunstruth/Haina klebt das Pech weiter an den Füßen. Die Niederlage gegen den TSV Amöneburg war bereits die dritte am Stück in der Liga.
Beim TSV Amöneburg präsentierte sich die Abwehr angesichts 44 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (44). Im letzten Hinrundenspiel errang der TSV Amöneburg drei Zähler und weist als Tabellenachter nun insgesamt 32 Punkte auf. Die Saison des TSV Amöneburg verläuft weiterhin vielversprechend. Insgesamt hat der TSV Amöneburg nun schon zehn Siege und zwei Remis auf dem Konto, während es erst sechs Niederlagen setzte. Der TSV Amöneburg befindet sich auf Kurs und holte in den vergangenen fünf Spielen acht Punkte.

