Steinau/Steinhaus im Torrausch

A-Liga Fulda: FSV Steinau/Steinhaus – TSV Neuenberg, 6:0 (4:0)

10. Oktober 2021, 17:48 Uhr

Die FSV Steinau/Steinhaus kannte mit ihrem hoffnungslos unterlegenen Gegner keine Gnade und trug einen 6:0-Erfolg davon. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten von Steinau/Steinhaus. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt.

Für das erste Tor sorgte Tobias Möller. In der achten Minute traf der Spieler der FSV ins Schwarze. Bereits in der 13. Minute erhöhte Tobias Bleuel den Vorsprung der Spielgemeinschaft. Christian Stingl schraubte das Ergebnis in der 33. Minute mit dem 3:0 für die Heimmannschaft in die Höhe. In der 45. Minute verwandelte Philipp Diegelmann einen Elfmeter zum 4:0 für die FSV Steinau/Steinhaus. Nach der erfolgreichen ersten Hälfte schickte Steinau/Steinhaus mit Max Hellmann einen frischen Spieler für Marcel Sippel auf das Feld. Die beiden Mannschaften verabschiedeten sich schließlich mit der deutlichen Führung für die FSV Steinau/Steinhaus in die Pause. In der Pause stellte der TSV Neuenberg personell um: Per Doppelwechsel kamen Kahlid Alhadi und Rudolf Reichenborn auf den Platz und ersetzten Kubilay Seker und Samer Ahmed. Julian Schmitt vollendete zum fünften Tagestreffer in der 47. Spielminute. Diegelmann besorgte in der Schlussphase schließlich den sechsten Treffer für Steinau/Steinhaus (75.). Elias Appel (Burghaun) pfiff schließlich das Spiel ab, in dem die FSV Steinau/Steinhaus bereits in Durchgang eins deutlich gezeigt hatte, dass es nach 90 Minuten nur einen Sieger geben würde.

Der Zu-null-Sieg lässt Steinau/Steinhaus passable Chancen im Kampf um die besten Plätze. Offensiv sticht die FSV Steinau/Steinhaus in den bisherigen Spielen deutlich hervor, was an 37 geschossenen Treffern leicht abzulesen ist. Sechs Siege, drei Remis und drei Niederlagen hat Steinau/Steinhaus derzeit auf dem Konto. Den bitteren Geschmack einer Niederlage erlebte die FSV Steinau/Steinhaus seit einiger Zeit nicht mehr. Exakt fünf Spiele ist es her.

Der TSV Neuenberg muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Nach der empfindlichen Schlappe steckt der TSV weiter im Schlamassel. Der Angriff ist bei den Neuenberger die Problemzone. Nur 22 Treffer erzielte der Gast bislang. Mit nun schon sieben Niederlagen, aber nur drei Siegen und einem Unentschieden sind die Aussichten des ehemaliger Verbandsligist alles andere als positiv. Die schmerzliche Phase des TSV Neuenberg dauert an. Bereits zum dritten Mal in Folge verließ man am Sonntag das Feld als Verlierer.

Am kommenden Sonntag tritt Steinau/Steinhaus bei der Reserve des RSV Petersberg an, während der TSV Neuenberg einen Tag zuvor Borussia Fulda empfängt.

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