Amstätter fordert spürbare Leistungssteigerung
Verbandsliga Mitte: Biebrich in Waldbrunn
FC Eddersheim – SG Kinzenbach (Sonntag, 14 Uhr)
"Das klingt immer so einfach: Der Erste gegen den Letzten. Wir haben aber ein ganz gutes Gegenbeispiel, als Kinzenbach gegen Fernwald kürzlich 0:0 gespielt hat“, mahnt Eddersheims sportlicher Leiter Erich Rodler vor dem Anpfiff. Auch im Hinspiel (2:0) hätte man sich, so Rodler, gegen die Mittelhessen schwer getan. "Wir sind da schon gewarnt“, sagt der Funktionär, der jedoch erwartungsfroh ergänzt: "Trotz allem ist klar, dass wir gegen den Tabellenachtzehnten Favorit sind und dass wir das Spiel gewinnen wollen."
Verzichten muss der FC wohl allerdings auf seinen angeschlagenen Goalgetter Turgay Akbulut, der am vergangenen Wochenende beim 4:0-Erfolg gegen Biebrich verletzungsbedingt vorzeitig auf der Bank Platz nehmen musste.
FC Waldbrunn – FV Biebrich (Sonntag, 14 Uhr)
Unsicher, verrät FV-Coach Nazir Saridogan, sei am Sonntag das Auflaufen des noch nicht zu 100 Prozent genesenen Sebastian Bauschke. Definitiv wieder mit an Bord auf Seiten der Wiesbadener wird indes der zuletzt verhinderte Moritz Christ sein.
"Waldbrunn ist eine Mannschaft, die defensiv ihre Stärken hat und die nicht so leicht zu schlagen ist. Da muss man schon eine sehr gute Leistung an den Tag legen, um zu punkten“, warnt Saridogan, dessen Team im Hinspiel nicht über ein 1:1-Remis gegen den FCW hinausgekommen war. "Waldbrunn lebt von seinem Zusammenhalt und von der Euphorie des Aufstiegs. Das ist eine schwer bespielbare Mannschaft“, erwartet Saridogan am Sonntag keine vorweihnachtliche Adventsstimmung im Westerwald.
SG Oberliederbach – FSV Fernwald (Sonntag, 14.30 Uhr)
"Es geht in dieser Woche darum, den Kopf wieder etwas hochzukriegen nach dem unglücklichen 2:4 gegen Dietkirchen“, hofft SGO-Übungsleiter Thomas Schlierbach vor dem Duell gegen den FSV Fernwald. Trotz der Niederlage erkannte Schlierbach am vergangenen Spieltag jedoch einige vielversprechende Ansätze bei seinen Schützlingen, die er sich auch am kommenden Wochenende wieder zu beobachten erhofft: "Es gibt wieder drei Punkte zu vergeben und wir werden versuchen, hinten gut zu stehen.“ In der Offensive, so Schlierbach, möchte man das Glück in guten Kontermöglichkeiten suchen.
Personell hat sich im Oberliederbacher Lager im Vergleich zur Dienstreise nach Dietkirchen derweil nichts verändert. Den FSV schätzt der SGO-Coach als starken Kontrahenten ein: "Ich denke, es ist klar, wo Fernwald mit seinem Kader hin möchte.“
SF/BG Marburg – SV Zeilsheim (Sonntag, 15.30 Uhr)
Mit 4:1 hatte der SV Zeilsheim die Hinrunden-Begegnung gegen die Marburger zu eigenen Gunsten entscheiden können. "Von der Tabelle und auch vom Hinspiel her ist das interessant. Das Hinspiel konnten wir klar gewinnen und ich denke, da wird Marburg auf Wiedergutmachung aus sein, auch um den Vorsprung auf uns weiter auszubauen“, mutmaßt SV-Trainer Sascha Amstätter vorab. Zu verschenken haben die Zeilsheimer allerdings nichts, zumal es erst am vergangenen Sonntag eine überraschende 0:2-Pleite gegen den TSV Bicken gesetzt hatte. Amstätter fordert von seiner Truppe entsprechend eine spürbare Leistungssteigerung, auch "um den Anschluss an die vorderen Plätze halten zu können.“
Nicht mit dabei sein werden aus Zeilsheimer Sicht Nikolai Pyatt (Knieverletzung) sowie unter Umständen Mirko Dimter, der an einer Fußprellung laboriert.
(cn)

