Frischauf ist der Liga entwachsen
Auf dem Weg zur perfekten Saison
Maurice Barkemeyer (rechts) ist einer der sportlichen Zugewinne von Frischauf Fulda. Foto: Charlie Rolff
Spielertrainer Besfort Tafolli gönnt sich erstmal einen Urlaub. Ein verdienter, wie beim Blick auf die bisherigen sportlichen Leistungen seiner Mannschaft deutlich wird. Elf Spiele, elf Siege. Ein Torverhältnis von 51:8. Frischauf scheint der B-Liga entwachsen zu sein. Zu stark sind die Auftritte der Tafolli-Elf. "Wenn ich was sagen muss, dann muss ich jeden einzelnen loben. Wir arbeiten sehr viel, der Trainer macht einen super Job und die Spieler ziehen voll durch", ist Nexat Huseini, sportlicher Leiter von Frischauf, voll des Lobes.
Bereits in der vergangenen Saison schien es, als würde der Weg in die A-Liga führen. Als der Saisonabbruch kam, stand Frischauf auf Platz eins, hatte den Verfolger Kerzell/Löschenrod II bereits im direkten Duell besiegt. Der ohnehin schon gut besetzte Kader wurde weiter verstärkt, unter anderem kam Maurice Barkemeyer aus Horas - und weckt mit seinen bisherigen sieben Saisontreffern Begehrlichkeiten von höherklassigen Vereinen. "Solche Spieler kannst du nur halten, wenn du aufsteigst. Wir wollen endlich aus der B-Liga raus, in der A-Liga hätten wir ein paar mehr Derbys", sagt Huseini.
Drei Spiele stehen in der Hinrunde bislang noch aus. Gegen FT Fulda II, Buchonia Fulda und FV Horas III. Alles Mannschaften, die nach aktuellem Stand in die Aufstiegsrunde kommen würden. "Diese drei Spiele werden wir auch noch durchziehen und schauen dann, wie die Situation in der Aufstiegsrunde ist", sagt Huseini. Bleibt es bei der perfekten Ausbeute von dann 14 Siegen aus 14 Spielen, ist die Ausgangslage klar: Frischauf würde mit 21 Punkten in die Play-Offs gehen. Es wäre die halbe Miete für den Aufstieg in die A-Liga zum 60. Geburtstag des Vereins.


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