Belter-Elf trumpft derzeit groß auf
Gruppenliga Frankfurt Ost: Viktoria Nidda empfängt Kickers Obersthausen
Marcel Schwalm von Viktoria Nidda (links) gegen den Hanauer Kahrmann Darman. Foto: Patrick Scheiber.
Viktoria Nidda - Kickers Obertshausen (Samstag, 15.00 Uhr)
Im Lager der Viktoria herrscht derzeit eitel Sonnenschein. Das Aushängeschild des Büdinger Fußballkreises hat in der Rückrunde bislang in allen drei Partien überzeugt und ist durch die drei Siege in Folge aktuell punktgleich mit dem Tabellenzweiten JSK Rodgau. Vor allem der Sieg am vergangenen Sonntag bei Mitkonkurrent FSV Bischofsheim war ein enorm wichtiger Dreier. Die Mannschaft ist top aufeinander abgestimmt und die Chemie passt momentan perfekt. In vorderster Front trifft Stürmer Jannik Jung in gewohnter Regelmäßigkeit, Noah Michel und Winterneuzugang Robin Sommer agieren mit viel Tempo über die Außenbahnen. In der Zentrale leiten Sven Diedrich und Jonathan Jung das Spiel; im Abwehrzentrum überragen derzeit Abwehrrecke Maximilian Heck und sein Pendant Michael Meinzer mit Übersicht und Zweikampfstärke und im Tor weiß sich Schlussmann Tim Kuhl – wie zuletzt durch einen gehaltenen Elfmeter gegen Bischofsheim – auszuzeichnen.
"Wollen zu Hause gewinnen"
Am Samstag haben die Niddarer Aufsteiger Kickers Obertshausen an der Gänsweid zu Gast. Das Team um Trainer Marc Zimmermann spielt bislang eine solide Runde und befindet sich aktuell mit 36 Zählern auf Rang 6. Auch Co-Trainer und Mittelfeldantreiber Sven Diedrich hält die Kickers für einen ernstzunehmenden Gegner. „Ich schätze Obertshausen für einen Neuling als sehr stark ein. Sie spielen eine gute Saison, sind bester Aufsteiger und stehen auch dementsprechend gut in der Tabelle dar.“
Dennoch will die Viktoria die makellose Bilanz im neuen Jahr weiter aufrechterhalten und am Samstag folglich auf Sieg spielen. „Wir wollen auf jeden Fall am Samstag zuhause gewinnen. Wir wollen dem Gegner unser Spiel aufzwängen und ihn von Beginn an unter Druck setzen“, so Diedrich. Auch in Punkto Kampf um den zweiten Tabellenplatz hat Diedrich eine klare Meinung: „So weit wie möglich oben zu stehen, ist immer ein Ziel. Wir wollen noch so viele Spiele wie möglich gewinnen und wenn es am Ende für Platz zwei reicht wäre des super, aber es wird schwer werden.“


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