Big Points für Schwanheim?
Verbandsliga Mitte: VfB Marburg in Eddersheim
FSV Fernwald – Viktoria Kelsterbach (Samstag, 15 Uhr)
Der FSV spielt bis dato eine bärenstarke Restrunde und entschied seine letzten fünf Begegnungen allesamt und meist klar für sich. "Das ist auf jeden Fall ein starker und selbstbewusster Gegner, der definitiv auf den Relegationsplatz aus ist. Die wollen auf jeden Fall alles gewinnen“, warnt Kelsterbachs Co-Trainre Dominic Machado vorab. "Für uns wird das ein ähnliches Spiel wie gegen Eddersheim“, so Machado weiter. Defensiv wolle man in erster Linie sicher stehen, um dann "vorne die Chancen zu nutzen“. Allerdings wird am Samstag wohl der eine oder andere Viktoria-Akteur aus unterschiedlichen Gründen fehlen. "Daher werden wir sicherlich nicht mit dem vollen Kader anreisen können, dennoch werden wir eine gute Truppe haben und versuchen etwas mitzunehmen“, hofft Machado.
Germania Schwanheim – SG Kinzenbach (Sonntag, 15 Uhr)
"Wir spielen zu Hause, das ist sehr gut“, freut sich Hicham Bouazza, der Sportlicher Leiter von Germania Schwanheim, auf die Begegnung mit der formstarken SG, die nach einer desolaten Hinrunde (8 Punkte) eine beachtenswerte Rückserie (21 Punkte) spielt. "Das wird definitiv kein leichtes Spiel“, weiß Bouazza, der in Anbetracht eines einigermaßen vollzähligen Kaders jedoch optimistisch bleibt: "Ich habe ein gutes Gefühl und vertraue der Mannschaft, dass sie die drei Punkte holen wird.“ Da Kinzenbach (13.) momentan nur einen Zähler hinter der Germania rangiert, würde ein Schwanheimer Sieg wahre Big Points bedeuten.
FC Dorndorf – SV Zeilsheim (Sonntag, 15 Uhr)
"Die müssen ja im Prinzip punkten. Wir müssen aber auch und uns ein bisschen rehabilitieren für den letzten Sonntag“, äußert sich Zeilsheims Sportlicher Leiter Thomas Balser vor dem Spiel gegen den abstiegsbedrohten FC Dorndorf. Ziel am Wochenende, so Balser, seien drei Punkte. "Wenn wir da nicht gewinnen oder nicht mindestens einen Punkt holen, dann bin ich enttäuscht“, sagt der SV-Funktionär, der ferner Einblicke in die personelle Situation gewährt: "Ich gehe davon aus, dass die Mannschaft identisch sein wird im Vergleich zum letzten Sonntag.“
FC Eddersheim – VfB Marburg (Sonntag, 15 Uhr)
"Wir merken schon langsam, dass am Saisonende der eine oder andere etwas müder wird", erläutert Erich Rodler, Sportlicher Leiter beim Aufstiegsaspiranten Nummer eins aus Eddersheim. Für Sonntag noch unklar sei der Einsatz des angeschlagenen Patrick Hilser, zudem ist beispielsweise Umut Polat nach wie vor verletzt. "Wir wollen aber nicht jammern, wir haben ja auch einen breiten Kader“, bekundet Rodler, dessen Farben am kommenden Spieltag auf einen zuletzt gut aufgelegten VfB (7.) treffen werden. Die letzte Niederlage der Marburger datiert vom 17. Dezember 2017, und auch im Hinspiel konnten die Oberhessen mit dem 1:1-Remis eine Duftmarke setzen. "Das wird ein schweres Spiel, vor der Runde hatte ich die sogar noch etwas weiter oben gesehen“, sagt Rodler.
FV Biebrich – SF/BG Marburg (Sonntag, 15 Uhr)
Nachdem der FV Biebrich erst gestern in Dorndorf beim 3:3-Unentschieden auf dem Platz stand, kommt es nun zum nächsten Heimspiel gegen den Dritten SF/BG Marburg. "Da freuen wir uns drauf, das sind so Spiele, die machen ja Spaß. Wir haben auch noch was gutzumachen wegen unseres Auswärtsspiels in Marburg“, erinnert sich Malte Christ (Sportlicher Leiter FVB) noch gut an die 1:2-Niederlage im vergangenen Oktober, bei der Marburgs Matthias Pape in der dritten Minute der Nachspielzeit für den Siegtreffer zur Stelle war. "Mal gucken, was diesen Sonntag so geht“, meint Christ, übrigens selbst ein gebürtiger Marburger, der mit seinem Club in dieser Spielzeit "eigentlich kein Spiel mehr verlieren“ möchte. Wieder mit von der Partie wird der am Donnerstag beruflich verhinderte FVB-Coach Nazir Saridogan sein, fraglich ist hingegen der Einsatz des angeschlagenen Michael Seidelmann.
SG Oberliederbach – TSV Bicken (Sonntag, 15:30 Uhr)
"Personell sieht es wieder deutlich besser aus, es kommen wieder ein paar Spieler zurück“, lautet die positive Kunde von SGO-Trainer Thomas Schlierbach vor dem nächsten wichtigen Punktspiel im Kampf um den Ligaverbleib. Vorab möchte der Übungsleiter allerdings gerne etwas Druck aus der Sache herausnehmen und erklärt: "Ich will gar nicht mehr auf die Tabelle gucken. Uns geht es darum, dass wir die letzten fünf Spiele auf uns schauen und mal sehen, wozu es am Ende reicht.“
(cn)

