Auch Schäfer hat ausgeholfen

Blum ist Torhüter Nummer sieben

Kreisoberliga Mitte: MiRoBa hangelt sich an letzten Strohhalm

24. April 2019, 15:58 Uhr

Marcel Blum springt bei MiRoBa in die Bresche. Archivfoto: Charlie Rolff

Spätestens seit vergangenem Wochenende steht fest, dass es für die SG Michelsrombach/Rudolphshan nur noch darum geht, in der Relegation den Abstieg zu vermeiden. Für die letzten Spiele wird dafür noch einmal alles mobilisiert, mit Romeo Schäfer und Marcel Blum tauchten zuletzt zwei überraschende Namen auf dem Spielberichtsbogen auf.

Romeo Schäfer war zuletzt über Ostern im Heimaturlaub, den 33-Jährigen hat es bekanntlich nach Nordrhein-Westfalen verschlagen. Während es für den ehemaligen Spielertrainer der Spielgemeinschaft wohl bei drei Einsätzen (ein Tor) in der Osterwoche bleiben wird, soll Marcel Blum länger aushelfen. Der 34-Jährige ist ein guter Freund von Spielertrainer Kevin Steudter, beide spielten zuvor schon in der Jugend sowie in Lehnerz zusammen.

"Marcel ist für uns ein Glücksgriff. Er hält, was zu halten ist", freut sich Steudter, der schon sieben verschiedene Torhüter eingesetzt hat. Marco Ludwig sollte die etatmäßige Nummer eins sein, hatte aber immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen und spielt seit der Winterpause wieder bei Eiterfeld/Leimbach. Florian Frohnapfel, Michael Stock, Michael Jordan, Daniel Werner, Blum und sogar Feldspieler Leon Hein komplettieren das Torhüter-Septett.

Umso wichtiger also, dass mit Blum eine Lösung bis Saisonende gefunden wurde - schließlich könnte es für MiRoBa noch in zwei zusätzliche Spiele in der Relegation gehen. Den direkten Klassenerhalt kann die SG nicht mehr feiern, und in die Relegation kommt die Steudter-Elf nur, wenn aus der Gruppenliga bloß ein der Kreisoberliga Mitte zugeordnetes Team absteigt. Platz 14 muss der Club, der seit 2010 in der Kreisoberliga spielt, aber noch verteidigen, vier Punkte beträgt der Vorsprung vor Simmershausen.

Autor: Steffen Kollmann

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