"Borussia Fulda war ein starkes Zugpferd"

Marco Heussner im Transfermarkt-Interview über den Verbandsliga-Titelkampf und Shkodran Mustafi

11. Januar 2016, 15:00 Uhr

Marco Heussner. Foto: KSV Hessen Kassel

Von 2007 bis 2009 spielte Marco Heussner beim damaligen Verbandsligisten VfL Eiterfeld. Mittlerweile läuft der 29-Jährige, der die ersten fußballerischen Schritte beim 1. FV Bebra (heute in der FSG Bebra verschmolzen) unternahm, für Verbandsligist Hessen Kassel II auf. Das Online-Portal "transfermarkt.de" hat ein großes Interview mit dem Mittelfeldspieler geführt, es ging dabei unter anderem um den Titelkampf der Verbandsliga Nord mit den größten Konkurrenten aus Steinbach und Bad Soden, die Spiele in der Vorsaison gegen Borussia Fulda und Weltmeister Shkodran Mustafi.

Mit dem KSV Hessen Kassel II liegt Heussner aktuell auf dem dritten Tabellenplatz der Verbandsliga Nord: "Unsere Zielsetzung war es, uns zur Winterpause in eine gute Ausgangsposition zu bringen und in der Spitzengruppe festzusetzen. Das haben wir geschafft", ist der 29-Jährige zufrieden. "Wir bereiten uns intensiv auf die Restrunde vor und möchten so lange wie möglich oben mitmischen. Was am Ende dann möglich ist, wird sich zeigen."

Aktuell beträgt der Rückstand auf den Tabellenzweiten Bad Soden zwei Punkte, auf Spitzenreiter Steinbach sind es gar fünf Zähler. Allerdings hat Steinbach zwei, Soden sogar drei Spiele weniger absolviert. Die Meisterschaft hat Heussner dennoch nicht abgehakt: "Entschieden ist da meiner Meinung nach noch gar nichts", betont der Kasseler, lobt aber auch: "Beide Mannschaften spielen bisher eine starke Saison. Steinbach ist noch ungeschlagen und mit der SG Bad Soden kam ein starker Aufsteiger hinzu."

Auf insgesamt 246 Verbandsliga-Einsätze kam der 29-Jährige in seiner Karriere (für Eiterfeld, Hessen Kassel II und Vellmar II). Die Gründe für den Verbleib in der Liga formuliert Heussner so: "Ich denke, dass die Verbandsliga Hessen Nord ein gutes Niveau hat. In den letzten zwei Jahren sind jeweils starke Aufsteiger und auch Oberliga-Absteiger hinzugekommen. Insbesondere im letzten Jahr gab es mit Borussia Fulda ein weiteres, starkes Zugpferd." An die Begegnungen gegen den Vorjahres-Meister erinnert sich der Mittelfeldspieler gerne zurück: "Letzte Saison haben die Spiele gegen Borussia Fulda, gerade auswärts, sehr viel Spaß gemacht. Dort kommen dann auch mal bis zu 1000 Zuschauer."

Generell ist Heussner in Osthessen kein Unbekannter. 2007, im Alter von 21 Jahren, wechselte er zum damaligen Verbandsligisten VfL Eiterfeld. Zuvor wurde der 29-Jährige beim 1. FV Bebra ausgebildet - demselben Club, bei dem auch Weltmeister Shkodran Mustafi großgeworden ist: "Wir kennen uns auch persönlich. Der 1.FV Bebra hat damals eine gute Jugendarbeit geleistet. Shkodran war schon immer sehr, sehr ehrgeizig und hat sich seinen Erfolg auch erarbeitet. Er hat es sich verdient. Der WM-Titel war natürlich ein vorzeitiges i-Tüpfelchen."

Das komplette Interview findet ihr HIER.

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